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Symposium Trauma und Psyche 12.-14.1.2012 - Berlin

Der Bereich Sozialpsychiatrie an der Charité

und das IPC-Berlin e. V. (Veranstalter: Prof. Dr. Michael Dettling)

veranstalten vom 12.01. – 14.01.2012 im Langenbeck-Virchow-Haus

im Rahmen der

 

das Symposium Trauma und Psyche – Interaktionen, Folgen, Überwindung –

 

Ein Symposium der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Charité am

Campus Benjamin Franklin (Direktorin: Prof. Dr. Isabella Heuser)

 

 

Themenschwerpunkte:

Gewalt im Kindesalter – Resilienz – Posttraumatische Belastungsstörung – Therapeutische

Behandlungsansätze – Psychische Begleiterkrankungen – Opfer- und Täterschutz

Die traumatisierte Gesellschaft – Aufgaben von Staat, Justiz und Gesellschaft – Frauen

und Männer im Umgang mit Traumatisierung – Krieg, Migration und Asyl – Psychisch

Kranke als Opfer und Täter – Körperliche Folgeerkrankungen Sozialwissenschaftliche

Ansätze

Die 7. Berliner Psychiatrie-Tage:

Trauma und Psyche: Interaktionen, Folgen, Überwindung“

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,

bereits zum siebten Mal darf ich Sie als Veranstalter im Namen des Sozialpsychiatrischen Bereichs der

Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Charité am CBF zu den Berliner Psychiatrietagen begrüßen.

Nachdem wir in den Jahren zuvor psychiatrische Krankheitsbilder wie Schizophrenie, Depression,

Alterserkrankungen, Persönlichkeitsstörungen und ADHS vorgestellt haben und im letzten Jahr das

Symposium „Die süchtige Gesellschaft“ veranstalteten, widmen sich die Berliner Psychiatrietage in diesem

Jahr dem Thema „Trauma und Psyche“ und damit unterschiedlichen Formen von Gewalt, Folgen von

Gewalt und deren Überwindung.

Nicht alle Menschen, die eine Gewalterfahrung durchleiden müssen, entwickeln eine posttraumatische

Belastungsstörung (PTBS). Dies bedeutet, dass der Mensch durchaus über Kompensationsmechanismen

und Bewältigungsstrategien verfügt. Dennoch: in einer US-amerikanischen Untersuchung konnte zweifelsfrei

dargestellt werden, dass noch 10 Jahre nach einem auslösenden Ereignis nur 1/3 der Untersuchten mit

Traumaerfahrung psychisch beschwerdefrei war und die Betroffenen zusätzlich zu einer typischen PTBSSymptomatik

in 80 % der Fälle auch Depressionen bzw. Angststörungen entwickelt hatten.

eine besonders ungünstige Prognose haben. Deshalb: eine aufgeklärte Gesellschaft muss sich dem

hochemotionalen Komplex „Opferschutz und Täterschutz“ stellen: Handeln eigentlich Politiker, Gesellschaft

und Justiz auf der einen und Ärzte, Psychologen und Komplementärbereich auf der anderen Seite

angemessen, insbesondere im Bereich der interpersonellen Gewalt?

Vielfach unbekannt ist, dass nicht nur psychische, sondern auch körperliche Folgeerkrankungen nach

einem traumatischen Ereignis auftreten können, auch dieser Aspekt ist neben Geschlechter- und

Generationsspezifischen Aspekten wichtig für die Therapie der Betroffenen.

Es ist uns gelungen, zahlreiche hochkarätige nationale Experten unterschiedlicher Berufsgruppen zum

Thema einzuladen. Somit ist gewährleistet, dass Sie sich über 2,5 Tage einen umfangreichen Überblick

über die jeweiligen Themenbereiche verschaffen können. Wie im vergangenen Jahr wird die Veranstaltung

gemeinsam mit dem IPC-Berlin e.V. organisiert. Dieser Verein hat es sich zum Ziel gemacht, unter anderem

gesellschaftliche Diskussionen im Kontext psychischer Erkrankungen aufzunehmen und in einem möglichst

breiten Rahmen zu diskutieren.

Ich wünsche Ihnen einen interessanten Aufenthalt im Langenbeck-Virchow Haus!

Prof. Dr. med. Michael Dettling

Veranstalter „Berliner Psychiatrietage“

Man weiss auch, dass interpersonelle Traumata im Vergleich z. B. zu Unfällen oder Naturkatastrophen

auch

Referenten- und Chairliste der 7. Berliner Pyschiatrietage

RiOLG Klaus Michael Böhm Behandlungs-Initiative Opferschutz

BIOS-BW e.V.

Stephanienstraße 28 b (Alte Münze)

76133 Karlsruhe

Prof. Dr. Michael Dettling Charité – Universitätsmedizin Berlin

Dr. Franziska van Hall Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Karin Neumann CC15- CBF

Prof. Dr. Christian Otte Eschenallee 3

Dr. Stefan Röpke 14050 Berlin

Manfred Schönhoff

Dr. Katja Wingenfeld

Prof. Dr. Michael Fingerle Goethe Universität Frankfurt

Fachbereich Erziehungswissenschaften

Institut für Sonderpädagogik

Senckenberganlage 15, 60054 Frankfurt am Main

Priv.-Doz. Dr. Herbert Fliege Auswärtiges Amt

Gesundheitsdienst – Psychosoziale Beratungsstelle

Werderscher Markt 1

10117 Berlin

Prof. Dr. Harald Freyberger Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und

Psychotherapie der Universität Greifswald

Rostocker Chaussee 70

18437 Stralsund

Priv.-Doz. Dr. Ulrich Frommberger MediClin Klinik an der Lindenhöhe

Bertha von Suttnerstraße 1

77654 Offenburg

Dipl. Psych. Jens Graebner Berliner Krisendienst

Kollwitzstr. 94-96

10435 Berlin

Dr. Ferdinand Haenel Behandlungszentrum für Folteropfer Berlin e.V.

Turmstr. 21,

10559 Berlin

Prof. Dr. Christine Heim Charité – Universitätsmedizin Berlin

Institut für Medizinische Psychologie,

Zentrum für Human- und Gesundheitswissenschaften

Luisenstraße 57

10117 Berlin

Prof. Dr. Peter Imbusch Bergische Universität Wuppertal

Fachbereich G – Soziologie

Gaußstr. 20

42119 Wuppertal

Prof. Dr. Christine Knaevelsrud Freie Universität Berlin

Dr. Stefan Trobisch-Lütge Klinische Psychologie und Psychotherapie

Habelschwerdter Allee 45

14195 Berlin

Prof. Dr. Hans-Ludwig Kröber Charité – Universitätsmedizin Berlin

Institut für Forensische Psychiatrie

Oranienburger Str. 285 (Haus 10)

13437 Berlin

Prof. Dr. Dr. Andreas Maercker Universität Zürich

Fachrichtung Psychopathologie und Klinische Intervention

Binzmühlestr. 14, Box 17

CH - 8050 Zürich

Margot Mahn LARA – Krisen- und Beratungszentrum

Fuggerstraße 19

10777 Berlin

Bodo Pfalzgraf Deutsche Polizeigemeinschaft im DBB

Landesverband Berlin

Calvinstr. 5 A

10557 Berlin

Prof. Dr. Anke Rohde Gynäkologische Psychosomatik

Zentrum für Geburtshilfe und Frauenheilkunde

Universitätsklinikum Bonn

Sigmund-Freud-Str. 25, 53105 Bonn

Dr. Sabine Schönfeld Technische Universität Dresden

Klinische Psychologie und Psychotherapie

Helmholtzstraße 10

01069 Dresden

Jörg Schuh S rohhalm e.V.

Luckauer Straße 2

12683 Berlin

Lutz Volkwein Subway: Hilfe für Jungs e.V.

Nollendorfstr. 31

10777 Berlin

Prof. Dr. Ute Ziegenhain Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie / Psychotherapie

Universitätsklinikum Ulm

Steinhövelstraße 5

89075 Ulm

Dr. Peter Zimmermann Bundeswehrkrankenhaus Berlin

Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie

Scharnhorststraße 13

10115 Berlin

t

Programm

Donnerstag, 12.01.2012

Vormittag: Impulsreferate zum Thema „Trauma und Psyche“

Vorsitz: Michael Dettling (Charité, CBF)

10.00 Eröffnung: Michael Dettling (Charité, CBF)

10.00-10.45 Psychische Folgen von Traumatisierung.

Harald Freyberger (Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität, Greifswald)

10.45-11.30 Behandlung von Traumafolgestörungen.

Stefan Röpke (Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Charité, CBF, Berlin)

11.30-12.00 Diskussion

12.00-13.00 Mittagspause

Mittag: Thema „Trauma im Kontext Migration, Flucht, Krieg und Asyl“

Vorsitz: Stefan Röpke (Charité, CBF)

13.00-13.30 Die Behandlung der Folgen von Bürgerkrieg, Vertreibung und Flucht.

Christine Knaevelsrud (Abteilung Klinische Psychologie der FU, Berlin)

13.30-14.00 Das Krisenpostenkonzept des Auswärtigen Amts.

Herbert Fliege (Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts, Berlin)

14.00-14.30 Trauma und Traumafolgen im Rahmen militärischer Auslandeinsätze.

Peter Zimmermann (Abteilung Psychiatrie, Bundeswehrkrankenhaus, Berlin)

14.30-15.00 Diskussion

15.00-15.30 Kaffeepause

Nachmittag: Thema „Spezifische Traumata und Traumatransmission“

Vorsitz: Franziska van Hall (Charité, CBF)

15.30-16.00 Auswirkungen psychisch belasteter Schwangerschaft und traumatischer Entbindung.

Anke Rohde (Zentrum für Geburtshilfe und Frauenheilkunde der Universität, Bonn)

16.00-16.30 Posttraumatische Stressreaktionen bei Karzinompatienten.

Ulrich Frommberger (MediClin Klinik an der Lindenhöhe, Offenburg)

16.30-17.00 Inhalte von Traumatransmission nach politischer Verfolgung in der DDR.

Stefan Trobisch-Lütge (Abteilung Klinische Psychologie der FU, Berlin)

17.00-17.30 Diskussion

Impulsreferat zum Thema „Neue Behandlungsoptionen“

Vorsitz: Stefan Röpke (Charité, CBF)

17.30-18.15 Lebensrückblick und Traumafolgen – Therapeutische Möglichkeiten.

Andreas Maercker (Psychologisches Institut der Universität, Zürich)

18.15-18.30 Diskussion

Freitag, 13.01.2012

Vormittag: Thema „Gewalterlebnisse im Kindesalter“

Vorsitz: Christian Otte (Charité, CBF)

09.00-09.30 Psychobiologische Folgen früher Stresserfahrungen.

Christine Heim (Institut für Medizinische Psychologie der Charité, Berlin)

09.30-10.00 Zusammenhang zwischen Kindheitstraumatisierung und körperlichen Erkrankungen.

Christian Otte (Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Charité, CBF, Berlin)

10.00-10.30 Diagnostik traumatischer Erfahrungen in der Kindheit.

Katja Wingenfeld (Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Charité, CBF, Berlin)

10.30-11.00 Diskussion

Impulsreferat zum Thema: „Gewalt- und Konfliktforschung“

Vorsitz: Michael Dettling (Charité, CBF)

11.00-11.45 Entstehung von Gewalt aus sozialwissenschaftlicher Sicht.

Peter Imbusch (Fachbereich G – Soziologie, Bergische Universität, Wuppertal)

11.45-12.15 Diskussion

12.15-13.00 Mittagspause

Nachmittag: Thema „Traumatherapie und intrapsychische Prävention“

Vorsitz: Franziska van Hall (Charité, CBF)

13.00-13.30 Therapie der Posttraumatischen Belastungstörung; Stabilisierung oder Konfrontation?

Sabine Schönfeld (Klinische Psychologie und Psychotherapie der Technischen

Universität, Dresden)

13.30-14.00 Aktueller Forschungsstand zum Resilienzkonzept.

Michael Fingerle (Fachbereich Erziehungswissenschaften der Universität Frankfurt)

14.00-14.30 Chancen früher Förderung von Resilienz.

Ute Ziegenhain (Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Ulm)

14.30-15.00 Diskussion

15.00-15.30 Kaffeepause

Thema „Trauma und gesellschaftliche Prävention – Opferschutz und Täterschutz“

Vorsitz: Michael Dettling (Charité, CBF)

 

15.30-16.15 Das Recht auf Opferschutz.

Klaus Michael Böhm (Behandlungsinitiative Opferschutz e. V., Karlsruhe)

 

16.15-17.00 Psychisch Kranke als Täter und Opfer.

Hans-Ludwig Kröber (Institut für Forensische Psychiatrie der Charité, Berlin)

17.00-17.30 Diskussion

Samstag, 14.01.2012

Vormittag: Hilfsstrukturen in Berlin / „Meet the Experts“

Vorsitz: Manfred Schoenhoff und Karin Neumann (Charité, CBF)

10.00-10.30 LARA – Krisen- und Beratungszentrum für vergewaltigte und sexuell belästigte Frauen.

Margot Mahn

10.30-11.00 Subway – Hilfe für Jungs. Lutz Volkwein

11.00-11.30 Tagesklinik des Behandlungszentrums für Folteropfer. Ferdinand Haenel

11.30-12.00 Berliner Krisendienst. Jens Graebner

12.00-12.30 Strohhalm e.V. Jörg Schuh

12.30-13.00 Deutsche Polizeigesellschaft im DBB (DPolG). Bodo Pfalzgraf

13.00-14.00 Diskussion: „Sind die Hilfsstrukturen in Berlin ausreichend?“

CME Zertifizierung mit 21 CME Punkten

Der Tagungsbeitrag für den 12.01.12 – 14.01.12 beträgt 150,00 € und beinhaltet Speisen- und Getränkeverpflegung

während der Pausen.

VERANSTALTUNGSORT 

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