BIOS schließt Kooperationsvertrag mit der Evangelischen Landeskirche Baden.

fab logo

Opferschutz-Partner


BIOS-Newsletter Empfange HTML?
Besucher heute:5
Besucher gestern:10
Besucher diesen Monat:200
Besucher dieses Jahr:3176
Tägliche Besucher:5716
Montliche Besucher:8421

Generale Universität Tübingen Sommersemester 2011

Das Studium Generale der Universität Tübingen
bitet im Sommersemester 2011 eine Veranstaltungsreihe zur Deliktprävention mit folgenden Themen an:

Kriminalprävention:

„Was wirkt? Was wirkt nicht? Und warum?“

Organisation und Leitung:

 

Prof. Dr. Hans-Jürgen Kerner

Prof. Dr. Jörg Kinzig

Prof. Dr. Rüdiger Wulf

 

Kriminalität wird bei den Bürgerinnen und Bürgern zunehmend als erhebliche Einschränkung der Lebensqualität empfunden und führt zu Verbrechensfurcht mit all ihren negativen Folgen. Daher wird – wie in anderen Bereichen auch – (mehr) Prävention gefordert. Dabei lautendie Kardinalfragen: Was wirkt? Was wirkt nicht? Und warum wirkt es(nicht)? Kriminalprävention ist heutzutage eine interdisziplinäre und gesamtgesellschaftlich zu lösende Aufgabe. Die Gastreferenten und die Tübinger Kriminologen befassen sich daher mit zentralen Feldern der Kriminalprävention, insbesondere Familie, Schule, Kommunen, Medien, Polizei und Justiz. Ansatzpunkte bestehen bei den potenziellenTätern, den möglichen Opfern und den jeweiligen Taten. Außerdem kann auf verschiedenen Stufen vorgebeugt werden: Es können günstige Verhältnisse geschaffen werden, in denen Kriminalität nichtentsteht (primäre Prävention). Es können Tatgelegenheiten erschwert werden (sekundäre Prävention). Im Rahmen der tertiären Prävention sollen kriminelle Gefährdungen früh erkannt bzw. soll bei bereitsStraffälligen der Rückfall verhindert werden. Im Spannungsfeld von Freiheit und Sicherheit müssen allerdings auch überhöhte Erwartungen an die Möglichkeiten der Prävention und Gefahren einer überzogenen Kriminalprävention angesprochen werden.

Die Vorlesungsreihe beansprucht, eine Übersicht über die zentralen Fragen der Kriminalprävention zu vermitteln. Sie will den Zuhörerinnen und Zuhörern damit ein Stück weit „innere Sicherheit“ geben. jeweils Donnerstags.

  • 13 14.04.2011 Prof. Dr. Dieter Rössner, Universität Marburg
    Leitlinien wirkungsorientierter Kriminalprävention

  • 21.04.2011 Prof. Dr. Tilman Becker, Universität Hohenheim
    Erscheinungsformen des Glücksspiels und Prävention

  • 28.04.2011 Oberpsychologierat Dr. Joachim Obergfell-Fuchs, Kriminologischer
    Dienst Baden-Württemberg Frühförderung von Familien und Evaluation in der Kriminalprävention

  • 05.05.2011 Diplom-Pädagoge Günther Gugel, Institut für Friedenspädagogik e. V.,
    Tübingen (Gewalt)Prävention in der Schule

  • 12.05.2011 Prof. Dr. Christian Pfeiffer, Justizminister a. D.,
    Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen
    Extensiver Medienkonsum als Ursache für Leistungsversagen und Jugendgewalt. Was ist zu tun?

  • 19.05.2011 Prof. Dr. Hendrik Schneider, Universität Leipzig
    Wirtschaftstraftäter in ihren sozialen Bezügen und Konsequenzen für die Unternehmensführung

  • 26.05.2011 Landespolizeipräsident Prof. Dr. Wolf Hammann, Stuttgart/Konstanz
    Kommunale und polizeiliche Kriminalprävention

  • 09.06.2011 Prof. Dr. Jörg Fegert, Universität Ulm
    Prävention von Kindeswohlgefährdungen

  • 16.06.2011 Prof. Dr. Dr. Klaus Beier, Charité Berlin
    Prävention von Sexualstraftaten an Kindern

  • 30.06.2011 Prof. Dr. Rüdiger Wulf, Universität Tübingen
    „School shootings“ und (Hoch)Schulsicherheit

  • 07.07.2011 Prof. Dr. Hans-Jürgen Kerner, Universität Tübingen
    Tertiäre Prävention bei Mehrfach- und Intensivtätern

  • 14.07.2011 Prof. Dr. Jörg Kinzig, Universität Tübingen
    Prävention durch Strafrecht, insbesondere Sicherungsverwahrung

QR-Code dieser Seite