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Hinweis auf Forensikbuch von Angehörigen des BIOS-Opferschutzpartners PPD-Zürich

In Kürze erscheint das Buch

Interventionen bei Gewalt- und Sexualstraftätern

von Jerome Endrass (Hrsg) – Astrid Rossegger (Hrsg) – Frank Urbaniok (Hrsg) – Bernd Borchard (Hrsg)  

Risk-Management, Methoden und Konzepte der forensischen Therapie

1. Auflage
gebunden, 165 mm x 240 mm
509 Seiten, 30 S/W Abbildungen, 6 Tabellen
ISBN: 978-3-941468-70-2

erscheint ca. Mai 2012, Preis 99,95 €,  

99,95 € [D]

Straftäter wirksam behandeln - Rückfallrisiko reduzieren

Interventionen bei Gewalt- und Sexualstraftätern verfolgen das Ziel, Rückfälle - und somit weitere Opfer - zu vermeiden. Dafür müssen das Rückfallrisiko möglichst präzise eingeschätzt und adäquate therapeutische Maßnahmen ergriffen werden.Dieses Praxisbuch vermittelt die spezifischen Interventionstechniken deliktpräventiver Therapien (z.B. Bearbeitung kognitiver Verzerrungen, sexueller Hoch-Risiko-Fantasien sowie die Deliktrekonstruktion) und stellt Bezüge zu unterschiedlichen Therapieschulen her. Daneben werden die Besonderheiten im Umgang mit spezifischen Tätergruppen (z.B. schizophrene oder persönlichkeitsgestörte Straftäter, Straftäter mit ausgeprägten psychopathischen Eigenschaften) und Personen, die querulatorisches oder bedrohliches Verhalten zeigen, aufgezeigt und konkrete Empfehlungen für das Risk-Management formuliert. Schließlich werden theoretische Grundlagen vermittelt, die von Theorien zu Aggression, über die Wirksamkeit und Kosteneffizienz von Therapien bis zum Risk-Assessment reichen. Fallbeispiele runden das Buch ab.
Das Buch wendet sich an alle Berufsgruppen, die mit Straftätern arbeiten: Psychologen und Psychiater, Rechtsanwälte, Richter, Staatsanwälte und die Polizei; Sozialarbeiter, Pädagogen, Sozialpädagogen und Pflegende; Mitarbeiter in Strafvollzug, Bewährungshilfe, Jugendgerichtshilfe. Darüber hinaus bietet das Buch auch Studenten der genannten Fachgebiete eine umfassende Einführung zum Umgang mit Gewalt- und Sexualstraftätern.
  • praktische Anleitung und Einführung in deliktpräventive Interventionstechniken bei Gewalt- und Sexualstraftätern
  • „State of the Art“ in der Einschätzung und im Management von Rückfallrisiken sowie im Umgang mit Bedrohungssituationen
  • verständliche und kompakte Darstellung des aktuellen Forschungsstandes zur Wirksamkeit deliktpräventiver Therapien sowie deren Kosten-Nutzen-Effizienz
  • praxisorientierte Darstellung des Umgangs mit spezifischen Straftätergruppen

Zielgruppen

Psychologen und Psychiater; Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendpsychiater; Juristen (Rechtsanwälte, Staatsanwälte, Richter); Sozialarbeiter, Pädagogen, Sozialpädagogen und Pflegende; Mitarbeiter in Strafvollzug, Bewährungshilfe, Jugendgerichtshilfe und der Polizei, Studenten der genannten Fachgebiete 

 

 

Das Buch kann kann nachfolgend bestellt werden:

 

http://www.mwv-berlin.de/buecher-bestellen/product_info.php?info=p573_Interventionen-bei-Gewalt--und-Sexualstraftaetern.html&XTCsid=455afb40797f5cd7b8d6a92cdc6d1ee9

Vortrag Vivianne Reding 9.6.2011

Putting Victims First - Better Protection and support for victims of crime

Vortrag von Vivianne Reding in Trier am 9.6.2011


Hier als PDF zum Nachlesen eingestellt

Vortrag von Vivianne Reding

Zürcher Opferschutz-Charta

Jeder Mensch hat das Recht, nicht Opfer einer
Gewalt- oder Sexualstraftat zu werden.

In der Zürcher Opferschutz-Charta sind zehn grundlegende Prinzipien formuliert, die im Hinblick auf Prävention und Opferschutz sinnvoll sind. Es handelt sich um Prinzipien, an denen sich die Justizpraxis messen lassen muss. Die Charta soll zu einem effektiven Opferschutz beitragen.

Die Charta soll auch eine Plattform für den Austausch zwischen Menschen bieten, die Gewalterfahren haben, Menschen, die sich für Gewaltopfer einsetzen oder Personen, die Opferschutz-Interessen vertreten.Die Zürcher Opferschutz-Charta ist kein utopisches Manifest. Sie orientiert sich an realistischen Möglichkeiten, Menschen vor Gewalt- und Sexualstraftaten bestmöglich zu bewahren. Auch wenn 100%ige Sicherheit nicht möglich ist und es keine Patentlösung für den Umgang mit Gewalt- und Sexualstraftätern gibt, macht die Charta deutlich: Eine Gesellschaft kann sehr viel dafür tun, ihre Bürgerinnen und Bürger zu schützen. Gefordert ist vor allem die Justiz. Der Umgang mit Gewalt- und Sexualstraftätern muss stark auf Präventionsaspekte ausgerichtet werden. Es gibt Möglichkeiten, die Risiken, die von gefährlichen Tätern ausgehen, zu reduzieren. Sie müssen angewendet werden. Die Charta prangert Defizite und Missstände in diesem Bereich an und will Denkanstösse für Verbesserungen geben.


Die Zürcher Opferschutz-Charta ist ein klares Statement gegen Gewalt- und Sexualstraftaten.
Die Charta ist dabei nicht gegen Täter gerichtet. Sie plädiert aber für eine pragmatische Haltung im Umgang mit Taten, Tätern und Risiken. Sie fordert, die Bedürfnisse und Rechte von (potentiellen) Opfern angemessen zu berücksichtigen. Dies geschieht bisher in unzureichendem Maße.

Die Gründe hierfür sind vielfältig – Zu nennen sind unter anderem:

  • Opfer besitzen keine einflussreiche Lobby

  • In der Justiz wird das Präventionsprinzip gegenüber dem Schuldprinzip nachrangig behandelt.
    Die Interessen von (potentiellen) Opfern bleiben auf der Strecke.

  • Politische Diskussionen folgen häufig stereotypen Rechts-Links-Schemata.

Die Charta wurde von drei Fachpersonen im Jahre 2006 in Zürich begründet. Sie ist seit kurzem auf dem Internet aufgeschaltet und wird durch den Verein „Zürcher Opferschutz-Charta“ in Visbek, Niedersachsen, betrieben. Ziel ist es, dass möglichst viele Personen die Charta unterschreiben.

Die Initiatoren der Zürcher Opferschutz-Charta sind der festen Überzeugung, dass sich mit Präventions- und Opferschutzthemen politische Mehrheiten gewinnen lassen. Sie sind zudem davon überzeugt, dass der Präventionsgedanke im Strafverfahren, im Strafprozess und in der Justizvollzugspraxis einen gleichrangigen Stellenwert gegenüber dem Schuldprinzip erhalten muss. Der Umgang der Justiz mit Straftaten darf sich nicht in einer Interaktion zwischen Staat und Täter erschöpfen. Opfer und potentielle Opfer haben legitime Interessen, die gleichberechtigt berücksichtigt werden müssen. Diese Forderung ist der zentrale Ansatzpunkt der Zürcher Opferschutz-Charta.


Die Opferschutzcharta kann unter folgendem Link aufgerufen werden:

http://www.opferschutzcharta.org/

Referentenentwurf StORMG

Gesetz zur Stärkung der Rechte von Opfern sexuellen Missbrauchs (StORMG)

Beigefügt können Sie den Referentenentwurf des Bundesmininisteriums der Justiz des Gesetzes
zur Stärkung der Rechte von Opfern sexuellen Missbrauchs (StORMG) (Stabd 22.11.2010) nachlesen.

StORMG

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