BIOS schließt Kooperationsvertrag mit der Evangelischen Landeskirche Baden.

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Ausstellung Art2-Concept in Karlsruhe

Auf folgende Ausstellung weisen wir hin:

 

 

Ausstellungs-Finnisage am 30. März 2012 im KIT

 Am 30.03.2012 fand im KIT-Karlsruhe eine Finnisage der Ausstellung von Levin Dieterle statt.

 

Hier der Link zur Ausstellung.

 

http://www.cfn.kit.edu/1560_1653.php

 

 

 

Rede Eleonore Röthig:

 

Finissage – Die Magie des Upper Antelope Canyon

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gäste,

 

‚Ein schönes Gebäude, nur etwas kahl‘, so oder so ähnlich habe ich es von vielen Seiten gehört, als das CFN 2009 in dieses Gebäude eingezogen ist. Was lag da näher als die Initiative zu ergreifen und zu beginnen, Kunstausstellungen in diesem Gebäude zu veranstalten. Wir beenden heute die zweite Ausstellung in diesem Gebäude. Nach der sehr positiven Resonanz auf unsere erste Ausstellung mit den Werken des „alten Hasen“ Horst Schulz Merliés haben wir uns mit Levin Dieterle von der Malerei an die Fotografie heran gewagt. Sie werden mir zustimmen, dass diese Werke mit ihrem Licht- und Farbenspiel unserem Gebäude eine ganz besondere Atmosphäre verleihen. Und doch: nichts ist von Dauer und so kam schon bald die Frage auf, was danach kommt. Was passiert mit den Werken, was mit den Wänden? Die Frage nach dem Verbleib der Werke werden Sie uns hoffentlich im Laufe des Abends noch beantworten können, bezüglich der Wände kann ich Ihnen versprechen, dass diese auch in Zukunft nicht leer bleiben werden.

Die nächste Ausstellung ist in der Tat schon organisiert und wird an Christi Himmelfahrt, d.h. am 17.05.2012, unter dem Titel ‚Auf-Bruch‘ eröffnet. In Zusammenarbeit mit der Galeristin Sybille Ressler wird diese Ausstellung von mehreren Künstlern bestritten, die zum Teil spezielle Werke zum Thema der Ausstellung geschaffen haben. Ich kann Ihnen schon jetzt verraten, dass ein Kunstwerk nur an der Finissage zu sehen sein wird, da es sich momentan noch auf Welttournee befindet. Ergänzend zu den ausgestellten Kunstwerken haben wir ein Vortragsprogramm organisiert, dass das Thema Brüche und Aufbrüche aus sehr unterschiedlichen und spannenden Blickwinkeln beleuchtet.

Diese Ausstellung wird am 20.09.2012, am Internationen Tag des Kindes in Deutschland, mit einer Finissage enden. Wir werden diese Finissage wiederum zu einer Versteigerung von Kunstwerken nutzen. Der Erlös wird der Stiftung ‚Hänsel und Gretel‘ zu Gute kommen. Die danach kommende Ausstellung ist bereits in der Planung und wird den Titel ‚Geh-Wege; neue Wege gehen‘ tragen. Auch diese Ausstellung wird von Künstlern und Referenten aus dem In- und Ausland gestaltet. Partner dieser Ausstellung wird wiederum die Karlsruher Behandlungs-Initiative Opferschutz sein.

Lassen Sie mich aber jetzt wieder zu unserer heutigen Ausstellung zurück kommen. Bevor Ihnen Herr Klaus Böhm gleich den Verein Behandlungs-Initiative Opferschutz vorstellt, möchte ich noch den Künstler der heute zu versteigernden Werke vorstellen.

Levin Dieterle ist Jahrgang 1980 und wurde in Offenburg geboren. Schon früh zeigte er ein großes Interesse an der Fotografie, insbesondere von Landschaften und des Sternenhimmels. Über das Interesse an der Astronomie kam er zu einem Studium der Physik hier am Karlsruher Institut für Technologie, wo er von den ganz großen zu den ganz kleinen Strukturen gekommen ist und schließlich im vergangenen Jahr seine Promotion im Bereich der Elektronenmikroskopie abgeschlossen hat. Es war mir eine ganz besondere Freude, aus den vielen, vielen Aufnahmen aus dem Fundus von Herrn Dieterle, diese besonders schöne Serie von Bildern aus dem Wilden Westen auswählen zu dürfen. Die Aufnahmen entstanden 2006 und 2010 im Upper Antelope Canyon, einem im Vergleich zum Grand Canyon ziemlich winzigen, aber dennoch durch seine Lichteffekte sehr beeindruckenden Naturwunder im Norden Arizonas an der Grenze zu Utah. Dieser Canyon wurde schon lange vor den weißen Siedlern von den dort ansässigen Indianern als religiöse Stätte genutzt und entsprechend gehen viele der Bezeichnungen für spezielle Felsformationen auf indianische Bezeichnungen zurück.

Ich würde mich freuen, wenn alle die schönen Werke heute eine neue Heimat finden würden. Wir brauchen die Wände und Klaus Böhm und sein Verein jede Unterstützung für seine wichtige Arbeit.

Damit gebe ich das Wort an Klaus Böhm, der Ihnen beides jetzt vorstellen wird.  

 

Kurzvortrag von Klaus Böhm anlässlich der Finissage:

 

 

Opferschutz ist auch Prävention

Opferschutz ist in aller Munde und ein wichtiges rechtspolitisches Anliegen. Ist ein Kind, eine Frau oder aber auch ein Mann  Opfer einer Gewalt-  oder Sexualstraftat geworden, so ist eine humane Gesellschaft gehalten, dem Opfer zunächst bei der Bewältigung der Traumata, aber auch bei der Sicherung seiner finanziellen Schadens-  und Schmerzensgeldansprüchen zu helfen und das Opfer nicht allein zu lassen.

 

Ist der Täter gefasst und steht vor Gericht, so muss es ein Anliegen des Strafprozesses sein, die legitimen Interessen des Opfers, nicht noch einmal traumatisiert zu werden,  mit einem rechtstaatlichen Verfahren in Einklang zu bringen.

 

Damit darf es aber noch nicht sein Bewenden haben, denn Opferschutz ist auch Prävention. Denn natürlich müssen wir auch alles unternehmen, dass dieser Straftäter und auch andere potentielle Straftäter nicht – nochmals – schwer fehlen.

 

Wir von BIOS machen beides!

 

Wir kümmern uns um die Opfer im Rahmen einer Akutversorgung, setzen uns aber auch dafür ein, dass abgeurteilte aber auch rein potentielle Täter keine Gewalt- und Sexualstraftat begehen.

 

Denn es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass durch eine indizierte deliktorientierte Behandlung das Risiko eines Rückfalls deutlich reduziert werden kann. Die Schweiz – der Kanton Zürich macht uns das vor mit einer Senkung der Rückfallrate von 20%  auf 3%.

 

Das heißt: Wenn statistisch von 100 Sexualstraftätern 20 rückfällig werden, dann können wir mit einer optimalen Behandlung die Begehung von 17 Straftaten verhindern. Das ist Opferschutz.

 

Natürlich – so blauäugig darf man nicht sein – Therapien sind kein Wundermittel, auch gibt es  keine Erfolgsgarantie. Therapien sind aber auch kein Wellnesprogramm für Schwerverbrecher. Sie helfen Straftaten zu verhindern und sind damit das wirksamste Mittel des Opferschutzes.

 

In diesem Bereich liegt in Deutschland vieles im Argen, weil unser Strafrecht nicht wirklich opferschützend ausgerichtet ist. Vorschläge zur Reform haben wir von BIOS im vergangenen Oktober dem Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages im Rahmen des StORMG vorgetragen.

 

BIOS ist ein gemeinnütziger und in Karlsruhe ansässiger Verein. Wir sind in vielen Bereichen engangiert. Unseren Jahresbericht 2011 habe ich Ihnen heute in Druckfassung mitgebracht. Unter anderem unterhalten wir die Forensische Ambulanz Baden (FAB), die zwischenzeitlich größte freie therapeutische  Ambulanz Deutschlands mit etwa 300 Patienten. 

 

Der Sitz der FAB ist Karlsruhe, Behandlungsstützpunkte unterhalten wir aber auch in Mannheim, Freiburg Offenburg, Pforzheim, am 18.4.2012 kommt Heidelberg und bald Baden-Baden, Heilbronn und – wenn Bedarf besteht, auch Konstanz hinzu. In der FAB arbeiten derzeit 25 Therapeuten und zwei Ärztinnen, die meisten freiberuflich und in Teilzeit.

 

Eine staatliche Förderung erhalten wir trotz vieler Zusagen bislang nicht. Geldbußen von Gerichten und Spenden und von Bürgen verwenden wir vor allem für die Finanzierung der Akutversorgung von Opfern und für unsere Präventionsprojekt „Keine Gewalt oder Sexualstraftat begehen“.

 

Für diesen beiden Projekte werden wir auch die uns zugedachten Erlöse aus der der heutigen Finnisage verwenden.

 

Als 1. BIOS-Vorsitzender danke ich hiermit dem KIT und insbesondere der Familie Röthig.

 

Ihre Hilfe dient dem Opferschutz, erspart Leid und macht Karlsruhe und ganz Baden sicherer.

 

Ich danke Ihnen.

 

Klaus Böhm

  

Zusatz: Durch einen Sponsor wurde für BIOS das aus der Anlage ersichtliche Bild "Wegweiser" ersteigert, welche im Vortragssaal von BIOS in der "Alten Münze" seinen Platz finden wird. BIOS dankt dem Sonsor. 

 

Anlage pdf.

Fotoausstellung Levin Dieterle beim KIT in Karlsruhe

Faszination Licht

 

Fotoausstellung Levin Dieterle
beim KIT in Karlsruhe

Die Magie des Upper Antelope Canyon

 

Am 25.11.2011 wurde mit einer Vernissage die Fotaausstellung von Levin Dieterle "Faszination Licht" mit Bildern vom Naturschönheiten von Arizona, insbesondere vom Upper Antelope Canyon beim KIT in Karlsruhe. Wolfgang-Gaede-Weg 1a, eröffnet. Die Eröffnungsrede von BIOS-Mitglied Eleonore Röthig, sowie Bilder des Künstlers nebst seinem künstlerischen Werdegang sehen Sie unten.

 

Kurzportrait des Fotografen:


Levin Dieterle hat sich als Fotograf auf Natur- und Astrofotografie  spezialisiert. Er wurde 1980 in Offenburg geboren. Schon früh wurde seine Neugier und Interesse an den Vorgängen in der Natur geweckt. Über die visuelle Beobachtung des nächtlichen Himmels gelangte er so schließlich zur Astrofotografie.

 

LevinDieterle

 
Seit etwas mehr als zehn Jahren hält er nun das Licht weit entfernter Galaxien und Gasnebel in seinen Bildern fest. Seine Entwicklung führte ihn von analogem Film und manueller Nachführung zur digitalen Astrofotografie. Heute verwendet er eine speziell für die Astronomie modifizierte, digitale Spiegelreflexkamera und ein für die Fotografie optimiertes, computergesteuertes Teleskop.

 

Die Leidenschaft für die Fotografie blieb aber nicht nur auf Objekte des Nachthimmels beschränkt. Er erweiterte sein Interessenfeld auf Landschafts- und Naturfotografie. Seine Motive findet er mittlerweile nicht mehr nur rund um seinen Heimatort Oberwolfach, sondern er geht seinem Hobby auch auf Reisen in  entferntere Gebiete der Erde nach. Dabei spielt das Thema Licht auch weiterhin eine besondere Rolle in seinen Bildern, wie sich unter anderem auch in seiner Bildserie des Upper Antelope Canyon zeigt.

 

Sein Interesse an den Vorgängen in der Natur führte in schließlich an das Karlsruher Institut für Technologie, wo er Physik studierte, am Laboratorium für Elektronenmikroskopie seine Diplomarbeit erstellte und gerade dabei ist seine Promotion abzuschließen.

 

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
weitere Bilder: http://www.photon-hunter.de


Ausstellungen:

2008 Fotoausstellung "Faszination Himmel & Erde" in der Sparkasse Wolfach

2008 Fotoausstellung zum 30 jährigen Bestehen des Astronomischen Vereins
Ortenau e.V.

2011 Fotoausstellung "Faszination Licht - Die Magie des Upper Antelope
Canyon"

 


Hier der Text zur Eröffnungs-Rede der Ausstellung von Eleonore Röthig
als pdf zum Nachlesen.

Ausstellung Marilies Wien bei BIOS Alte Münze Karlsruhe

Ausstellung Marilies Wien

 

In den neuen Räumen der Behandlungsinitiative Opferschutz (BIOS_BW) e.V. in der Stephanienstraße 28 b (Alte Münze) in Karlsruhe stellt ab 1.12.2011 die Künstlerin Marlies Wien 15 Ihrer Werke aus, welche auf Anfrage (Terminvereinarung unter 0721 470  43933 oder 43935) besichtigt werden können.

 

Anbei weitere Informationen zur Künstlerin und demnächst auch Abbildungen ihrer Werke:

 

Marilies Wien

Meisenweg 7, 76297 Stutensee

Telefon: 07249 1435 / Handy: 0171 9602814

 

  • 1950 im westfälischen Paderborn geboren
  • Wohnhaft in Stutensee-Friedrichstal
  • Ausbildung bei den Justizbehörden Paderborn
  • Nach der Ausbildung bis 1970 beim Amtsgericht Detmold tätig
  • 1970 bis 1999 beim Amtsgericht Karlsruhe tätig
  • 18 Jahre Ausbildungsleiterin
  • 33 Jahre Lehrkraft im Begleitlehrgang/Fachlehrgang für Justizsekretäranwärter
  • Mitglied in Prüfungsausschüssen für Auszubildende und Anwärter
  • 1999 bis 2011 Ausbildungsberaterin + Sachgebietsleiterin u. a. im Ausbildungsreferat des Oberlandesgerichts Karlsruhe

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Ausstellungen: malen (töpfern)

 

  • 1996 Kulturtage Stadt Stutensee „Vom Dorf zur Stadt“
  • 1997 Kunsthandwerkermarkt Stadt Stutensee
  • 1997 Kunsthandwerkermarkt Gemeinde Karlsbad-Langensteinbach
  • 1998 Kulturtage Stadt Stutensee „Aufbruch und Wachstum“
  • 2000 Kulturtage Stadt Stutensee „Spannungen“
  • 2002 Kunst im Amtsgericht Schwetzingen
  • 2004 Kunst im Rathaus Stutensee „Aufbruch – Grenzen wahrnehmen und überwinden“
  • 2004 Kunst im Rathaus Friedrichstal
  • 2006 Stutenseer Kulturtage im Rathaus „Augen-Blicke“
  • 2008 Stutenseer Kulturtage im Rathaus „ KulTour“

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