BIOS schließt Kooperationsvertrag mit der Evangelischen Landeskirche Baden.

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Resumé: Diskussion zum BIOS-Memorandum im Landtag von Mainz am 22.1.2013

KRIPO-Forum 2013

 

Am 22.11.2013 fand im Wappensaal des Landtags in Mainz eine Veranstaltung der Gewerkschaft der Polizei Ladesbezirk Rheinland-Pfalz statt, in welcher auch ein Vertreter von BIOS als Referent zum Thema

"Therapie ist Opferschutz - Defizite in der Therapie nicht auf dem Rücken der Polizei austragen"

sprach und an der anschließenden Podiumsdisskussuion teilnahm.

Die Veranstaltung war vom Veranstalter wie folgt angekündigt:

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
mit dem Konzept VISIER versuchen Justiz und Polizei „durch die Schaffung einer gemeinsamen Datenbasis Maßnahmen zu ermöglichen, die erhebliche Straftaten verhindern sollen“.
Doch das Konzept kann keinesfalls eine maximale Rückfallsicherheit gewährleisten und es ist – insbesondere aus Sicht der Polizei – viel mehr als ein Informationsaustausch-System. Denn nach dem Austausch und der Auswertung von Informationen geht für die Polizei oft erst die Arbeit los. Oftmals mit der zuweilen quälenden Frage, auch genug und das Richtige zu tun.
Deswegen ist es nur folgerichtig, dass immer öfter die Frage gestellt wird, ob vor der Entlassung gefährlicher Sexualstraftäter genug geschehen ist, um Rückfälle, erneute Taten, zu verhindern
Wurde im Erkenntnisverfahren die Gefährlichkeit begutachtet?
Wurde in der Strafhaft alles daran gesetzt, mehr über den „Probanden“ zu erfahren oder ihn zu therapieren?
Diesen Fragen will sich die GdP in ihrem KripoFORUM 2013 widmen. Dabei sollen Fachleute zu Wort kommen und Menschen, wie Klaus Michael Böhm von BIOS aus Baden-Württemberg, der sich seit Jahren dafür einsetzt, dass durch Therapie Opferschutz betrieben wird und dass das Problem nicht – nach der Entlassung – bei der Polizei verortet wird.

Mein Dank gilt dem Innen- und dem Justizministerium für die Unterstützung.

Die genaue Ausschreibung  findet Sie in den beigefügten Pdf-Dokumenten:

 

Flyer-Vorderseite

Flyer - Innenseite

Resumé:

Die Veranstaltung im Landtag von Mainz war sehr gut besucht und das Anliegen von BIOS der Verbesserung des präventiven Opferschutzes durch frühzeitige Begutachtung von Gewalt und Sexualstarftätern bereits in der gerichtlichen Hauptverahndlung hat großen Zuspruch erhalten. Es ist davon auszugehen, dass sich die Gewerkschaft der Ploizei jedenfalls im dortigen verband unserem Anliegen anschließt. In Kürze dürfte eine entsprechende Erklärung ergehen, welche wir hier abdrucken.

Der Tod und das Mädchen - Theaterstück und Podiumsdiskussion in Renchen am 3.11.2012

Der Tod und das Mädchen

                               Autor: Ariel Dorfmann Regie: Ursula Bengel

 Tod und Mord als Mittel der Politik. Ein Thema von erschreckender Aktualität.

Drei Menschen: eine Frau, zwei Männer, die von der Vergangenheit eingeholt

werden. Die Gegenwart wird zum Albtraum - und das Opfer zum Täter...

In den Zeiten der Diktatur war Paulina Salas zur Musik von Franz Schuberts

Streichquartett „Der Tod und das Mädchen“ gefoltert und sexuell missbraucht

worden. Die Demokratie ist noch jung, als sie eines Abends meint, in einem

Bekannten ihres Mannes Gerardo, ihren ehemaligen Folterer an seiner Stimme zu

erkennen. Sie nimmt ihn gefangen und versucht, ihn zu einem Geständnis zu

zwingen. Doch war er wirklich der Täter?

Das erfolgreiche Schauspiel von Ariel Dorfman über die Grenzen der Aufarbeitung

von politischer Willkür und Sehnsucht nach Gerechtigkeit thematisiert eine

Erfahrung, die wir in Deutschland nur allzu gut nachvollziehen können und erlangt

vor dem Hintergrund heutiger politischer Umbrüche brennende Aktualität.

Wie können sich Opfer und Täter von damals in einer freien und demokratischen

Gesellschaft wieder begegnen? Kann es eine Wiedergutmachung für die Opfer

geben?

Der Argentinier Ariel Dorfman, geboren 1942, lebte in Chile, bis 1973 Pinochet

putschte und eine Militärdiktatur aufbaute. Dorfman ging in die USA ins Exil, ist

heute Professor für Lateinamerikanistik und schreibt unter anderem für „The New

York Times“. Daneben verfasst er Bücher und Theaterstücke. „Der Tod und das

Mädchen“ (1991) ist sein wohl bekanntestes Werk und wurde von Roman

Polanski 1994 verfilmt.

Eintritt: 10 Euro Schüler.: 8 Euro

 Es gibt noch einen weiteren Termin: 31.10. , 20 Uhr im Salmen in Offenburg

Karten und Info beim Bürgerbüro Offenburg 0781/822000 oder Kulturbüro

                                 www.kulturbuero.offenburg.de

  „Wiedergutmachung - ist sie möglich? Opfer zwischen Gefühl und Gesetz“

                 Podiumsdiskussion zur Theateraufführung „Der Tod und das Mädchen“

 Wie kann der Übergang von Unrechtssystemen und Gewalt zu einem friedlichen,

demokratischen, rechtsstaatlichen Miteinander funktionieren? Ist es möglich,

begangenes Unrecht „wieder gut“ zu machen? Werden wir den Opfern wirklich

gerecht“? Und: Versuchen wir dies überhaupt?

An diesem Abend kommen Opfer und ihre Vertreter zu Wort, wir wollen uns ihren

Geschichten, ihren Fragen und Wünschen an uns alle stellen. Denn hinter allen

theoretischen Diskursen stehen Menschen, sie haben Namen, Gesichter. Wir wollen

sie sichtbar, hörbar und fühlbar werden lassen.

 

Vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Umbrüche in der Welt brennen mir viele Fragen unter den Nägeln – bzw. im Herzen. Es ist für mich kaum vorstellbar, wie sich, beispielsweise in der arabischen Welt, die gerade ihre Diktaturen stürzt, Opfer und Täter in einer freien und demokratischen Gesellschaft wiederbegegnen können. Ist es nicht nur allzu verständlich, dass der Wunsch nach Vergeltung und Hass die vorherrschenden Gefühle sind? Doch wir, aus unserer sicheren Entfernung, erwarten von diesen Nationen, dass sie geräuschlos und schnell zu Rechtsstaatlichkeit und einem friedlichen Miteinander übergehen. Doch auf allen Seiten bleiben zunächst einmal unzählige Opfer zurück! Ist es nicht eine geradezu über-menschliche Leistung, die wir von ihnen erwarten? Zum Alltag über zu gehen, auch wenn unter Umständen die Täter ungeschoren davonkommen – um des lieben Friedens willen? Die Grenzen sogenannter „Aufarbeitung“ von politischer Willkür und die Sehnsucht nach Gerechtigkeit kennen doch gerade wir in Deutschland selber nur zu gut ….

Um uns selbst und das Publikum mit solchen Fragen zu konfrontieren, haben wir „Der Tod und das Mädchen“ ins Programm genommen und für eine Vertiefung auch der eigenen Gedanken und Erkenntnisse die heutige Podiumsdiskussion organisiert.     Ursula Bengel

                   Termin: Sa. 03.11.2012 20 Uhr Festhalle Renchen

Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. Der Erlös geht an die Opferhilfsorganisationen

                                                   Weißer Ring und BIOS BW.

DGPPN-Kongress - BIOS-Vortrag am 23.11.2012 in Berlin

Betreff: DGPPN Kongress 2012

Im Namen des Kongresspräsidenten, Herrn Prof. Dr. Peter Falkai, danken wir BIOS für die aktive Teilnahme am diesjährigen DGPPN Kongress in Berlin.

Wir teilen Ihnen jetzt Ihren persönlichen Zeitplan mit.

Freitag, 23.11.2012, 10:15 - 11:45 Uhr, Dachgarten
HS-019 Hauptsymposium: Forensisch-psychiatrische und juristische Positionen zum Präventionsstrafrecht
Vorsitz: N. Saimeh (Lippstadt)
Ko-Vorsitz: J.L. Müller (Göttingen)
005, Vortrag im Hauptsymposium, Behandlungsinitiative Opferschutz (BIOS)
Autor: K.-M. Böhm

Podiumsdiskussion Sexueller Missbrauch Offenburg am 22.10.2012

Pressemitteilung Aufschrei

 Lesung und Podiumsdiskussion

Phönix Tochter

Sexueller Missbrauch

 

 

22.Oktober 2012, 20h, im Salmen in Offenburg

Lesung von Isabelle Müller mit anschließender Podiumsdiskussion zum Thema sexueller Missbrauch

 

Sexueller Missbrauch an Kindern und Jugendlichen wird oft verdrängt und ist doch allgegenwärtig: In der Bundesrepublik Deutschland kommen jährlich mehr als 14 000 Fälle zur Anzeige (polizeiliche Kriminalstatistik 2012), entsprechend der unterschiedlichen Einschätzung über die Höhe der Dunkelziffer gehen Expert/innen davon aus, dass jährlich schätzungsweise 80 000 bis 300 000 Kinder sexuell missbraucht werden (vgl. Enders, 2003). Dabei ist jedes Schicksal eines Zuviel. Die Täter kommen aus dem Lebensumfeld des Opfers: Väter, Stiefväter, Brüder, Lehrer, Pfarrer, Mütter, Onkel, Babysitter, Freunde der Eltern, Großväter, Tanten, Trainer, Nachbarn, Ärzt/innen… missbrauchen Kinder und Jugendliche. Doch wie wirkt sich sexualisierte Gewalt auf die Betroffenen aus, was erleben Kinder und Jugendliche und was können weitreichende Folgen dieser Taten sein?

Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeisterin Frau Schreiner liest die Schriftstellerin Isabelle Müller aus Ihrem 2009 erschienenen Buch „Phönix Tochter“.

Die 1964 im französischen Tours geborene Autorin Isabelle Müller, die neun Jahre lang den Missbrauch durch den eigenen Vater erlitt, schreibt sich in ihrer Autobiographie ihre Vergangenheit von der Seele. Aus der Rezension von Susanna Gilbert-Sättele: „Aufgewachsen in der Unterschicht, erlebte sie, wie die Mutter als Asiatin verachtet wurde und mit ihren fünf Kindern ums tägliche Überleben kämpfte. Von ihrer unglücklichen Jugend und dem jahrelangen Missbrauch durch den Vater bis hin zu ihrer Befreiung und ihrem Umzug nach Deutschland, erzählt die heute 48-Jährige in einer fast kindlichen Diktion, die das Grauen umso schrecklicher macht.“

 

An der nachfolgenden Podiumsdiskussion werden neben Frau Müller Vertreter/innen aus Politik, Justiz, Polizei und Sozialpädagogik zum Thema sexueller Missbrauch diskutieren:

Sibylle Laurischk, Mitglied des Bundestages, Vorsitzende des Ausschusses für Familie Senioren, Frauen und Jugend, Mitglied des „Runden Tisches“, Rechtsanwältin (Offenburg)

Isabelle Müller, Buchautorin „Phönix Tochter“, www.isabellemueller.de

Prof. Adolf Gallwitz, Dipl. Psychologe, Professor an der Hochschule für Polizei, Prodekan der sozialwissenschaftlichen Fakultät Villingen-Schwenningen, Autor

Klaus Michael Böhm, Richter am Oberlandesgericht Karlsruhe, Erster Vorsitzender der Behandlungsinitiative, Opferschutz – Präventionsarbeit mit tatgeneigten Menschen (BIOS-BW)

Dagmar Stumpe- Blasel, Dipl. Sozialpädagogin, Gestaltberaterin, Traumafachberaterin, Aufschrei! – Ortenauer Verein gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Erwachsenen e.V.

 

Veranstalter der Lesung und Podiumsdiskussion sind die Stadt Offenburg und der Verein Aufschrei.

 

 

Podiumsdisskussion Sicherungsverwahrung - Mainz am 8.11.2012

„Sicherungsverwahrung – Freiheit versus Sicherheit“

 Podiumsdiskussion der Rechtsanwaltskammer Koblenz

Die deutsche Regelung der Sicherungsverwahrung wurde vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in den vergangenen Jahren mehrfach als Verstoß gegen die Menschenrechtskonvention kritisiert. Im März hat die Bundesregierung nun die vom Bundesverfassungsgericht geforderte Reform der Sicherungsverwahrung auf den Weg gebracht – begleitet von heftigen Diskussionen und von Protesten der Bevölkerung an den Wohnorten der Sicherungsverwahrten.

Die Menschenrechte von Verbrechern oder die größtmögliche Sicherheit der Bevölkerung – was sollte Vorrang haben? Und liegt überhaupt ein Zielkonflikt vor oder lässt sich beides miteinander vereinbaren? Über diese und weitere Fragen diskutieren auf Einladung der Rechtsanwaltskammer Koblenz

 

am 08.11.2012, um 17 Uhr,

Rathaus Stadt Mainz,

Valencia Zimmer,

Jockel-Fuchs-Platz 1

 

Kay Nehm, ehemaliger Generalbundesanwalt

Rechtsanwalt Dr. Christoph Schallert, Fachanwalt für Strafrecht

Prof. em. Dr. jur. Heinz Schöch, Lehrstuhl für Strafrecht, Kriminologie, Jugendrecht und Strafvollzug der Ludwig-Maximilians-Universität München

Professor Dr. med. Hans-Ludwig Kröber, Institut für Forensische Psychiatrie, Charité - Universitätsmedizin Berlin

Dr. Jörg Schäfer, Leitender Regierungsdirektor der Justizvollzugsanstalt Diez

Moderation: Prof. Dr. Franz Salditt.

 

Die Veranstaltung ist öffentlich. Interessierte sind eingeladen mitzudiskutieren. Der Eintritt ist frei. Anmeldung bei:

Schott Relations Hamburg GmbH

Wrangelstraße 111, 20253 Hamburg

Telefon: 040/41 32 700, Fax: 040/41 32 70-70

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , www.schott-relations-hamburg.de

Forensisches Seminar Heidelberg WS 2012/2013 Heidelberg

Klinik für Allgemeine Psychiatrie mit Poliklinik

Voßstraße 4 D-69115 Heidelberg

Zentrum für Psychosoziale Medizin, Klinik für Allgemeine Psychiatrie mit Poliklinik

Prof. Dr. Sabine Herpertz, Ärztliche Direktorin, Voßstraße 4, 69115 Heidelberg, PD Dr. Winfried Barnett

Fon +49 (0)30-23131608, Mobil +49 (0)17-632360097, Fax +49 (0)30-87335008

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Forensisches Seminar für Mediziner, Psychologen und Juristen Wintersemester 2012/13

Sehr geehrte Damen und Herren,

auch im Namen von Herrn Dr. Splitthoff möchte ich Sie hiermit zu den Veranstaltungen des

Forensischen Arbeitskreises im Wintersemester 2012/13 einladen.

Ort: Universitätsklinikum Heidelberg, Klinik für Allgemeine Psychiatrie mit Poliklinik,

Voßstraße 4, großer Seminarraum Dachgeschoß

Zeit: Jeweils Montag 18.00 bis 19.30 Uhr

Schlussveranstaltung am 28.01.2013

Ort: Psychiatrisches Zentrum Nordbaden, Heidelberger Straße 1a, 69168 Wiesloch,

Hörsaal

Zeit: 17.15 bis 18.45 Uhr

Veranstaltungen:

22.10.2012 Prof. Dr. Norbert Nedopil, München:

Psychiatrische Probleme bei der Patientenverfügung – aktuelle

Entwicklungen und Erfahrungen mit Patienten..

Moderation: PD Dr. Winfried Barnett, Berlin

05.11.2012 Prof. Dr. Rainer Banse, Bonn:

Indirekte Verfahren zur Messung der sexuellen Präferenz.

Moderation: PD Dr. Winfried Barnett, Berlin

19.11.2012 Prof. Dr. Harald Dreßing, Mannheim:

Forensisch-psychiatrische Begutachtung bei Stalking.

Moderation: PD Dr. Winfried Barnett, Berlin

03.12.2012 Prof. Dr. Norbert Konrad, Berlin:

Aktuelle Aspekte der Justizvollzugspsychiatrie.

Moderation: PD Dr. Winfried Barnett, Berlin

17.12.2012 PD Dr. Christian Huchzermeier, Kiel:

Was bringt das neue „psychopathy“-Konzept?

Moderation: PD Dr. Winfried Barnett, Berlin

14.01.2013 Prof. Dr. Denis Köhler, Heidelberg:

Die psychische Gesundheit von Arrestanten und Inhaftierten des

Jugendstrafvollzugs: Zur psychologischen Diagnostik und

Behandlung.

Moderation: PD Dr. Winfried Barnett, Berlin

28.01.2013 Dr. Rolf-Dieter Splitthoff und Mitarbeiter(innen), Wiesloch:

Der interessante forensische Patient.

Moderation: Dr. Rolf-Dieter Splitthoff und Mitarbeiter(innen), Wiesloch

Mit freundlichen Grüßen

PD Dr. W. Barnett

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