BIOS schließt Kooperationsvertrag mit der Evangelischen Landeskirche Baden.

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Forensische Ambulanz Baden

Durch die Gründung der Forensischen Ambulanz Baden soll eine Lücke im Opferschutz geschlossen werden.

Am 02. Juni 2008 wurde im Amtsgericht Karlsruhe die von der Behandlungsinitiative Opferschutz (BIOS-BW) e.V. getragene Forensische Ambulanz Baden (FAB) eröffnet und mit einem Festakt in Anwesenheit des Justizministers von Baden-Württemberg, Prof. Dr. Ulrich Goll, am 11. November 2008 offiziell eingeweiht. Dort und an mehreren Behandlungstützpunkten im Lande, vor allem in Offenburg, Mannheim und Freiburg, führen seither die Ärzte und Therapeuten der FAB rückfallreduzierende psychotherapeutische Behandlungsmaßnahmen vor allem bei abgeurteilten Straftätern, aber zunehmend auch bei polizeilich oder ansonsten strafrechtlich auffällig gewordenen Personen, aber auch reinen Tatgeneigten (Charité-Fälle - dortiges Programm: "Kein Täter werden") durch.

Auch führen wir in der FAB seit seit 1.1.2010 vor allem in Karlsruhe, Offenburg und Freiburg eine Akutversorgung traumatisierter Opfer von Gewaltstraftaten durch, wobei jeden Mittwoch ab 9.00 Uhr eine regelmäßige Opfersprechstunde angeboten wird (Anmeldung unter unserem Opfertelefon unter: (0721) 470 439 33 oder in Eilfällen.

Die psychotherapeutische Behandlung von Straftätern dient dem Opferschutz, da nach wissenschaftlichen Erkenntnissen durch eine indizierte Therapie das Risiko eines Rückfalls deutlich reduziert werden kann. Vor allem die Ergänzung der im Regelvollzug bereits bestehenden Angebote zur psychotherapeutischen Behandlung von Straftätern ist Leitmotiv der im Jahre 2005 ins Leben gerufenen Behandlungsinitiative Opferschutz - einem interdisziplinären Zusammenschluss (zur nunmehr erfolgten Vereinsgründung vgl. unter "BIOS-BW e.V") von Richtern, Staatsanwälten, Psychiatern und anderen Berufsgruppen, welcher als Opferschutzeinrichtung das bereits bestehende Angebot anderer gemeinnütziger Organisationen in Baden-Württemberg durch die Förderung von psychotherapeutischen Maßnahmen innerhalb und außerhalb des Strafvollzuges ergänzt.

Zu einer dauerhaft wirksamen Therapie gehört es aber auch, eine im Strafvollzug begonnene erfolgreiche rückfallfreduzierende Behandlung nach der Entlassung fortzusetzen. Eine derartige ambulante Nachsorge sieht das Strafgesetzbuch nunmehr in § 68 b Abs. 1 Nr 11 StGB durch die Einrichtung Forensischer Ambulanzen ausdrücklich vor.

Im Interesse des Schutzes künftiger Opfer führen wir therapeutische Maßnahme aber auch bei polizeilich oder ansonsten strafrechtliche auffällig gewordenen Personen durch und unterstützen damit Behörden und Sozialträger bei Ihren Aufgaben. Zusätzlich können in der FAB aber auch solche Personen vertrauliche psychologische Hilfe finden, die ohne Beratung Gefahr laufen, erstmals ein Gewalt- oder Sexualdelikt zu begehen.

Nach der am 16.10.2008 erfolgten Gründung des gemeinützigen Vereins Behandlungsinitiative Opferschutz (BIOS-BW) e.V übernehmen wir seither auch in vielen Fällen die Kosten für die psychotherapeutische Behandlung, wenn ansonsten kein Kostenträger vorhanden ist. Bitte unterstützen Sie uns hierbei durch Spenden, Sponsering oder durch die behördliche Zuweisung von Geldbußen.

In dringenden Fällen können Sie uns über unser psychotherapeutisches Notfall-Telefon unter der Rufnummer 0173 510 71 71 erreichen oder uns einen Brief oder eine Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden.

Unsere Anschrift lautet:

Forensische Ambulanz Baden
Amtsgericht Karlsruhe
Schlossplatz 23
76131 Karlsruhe
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel: (0721) 470 439 33

Auch ist auf der Homepage der FAB (www.fab-ka-de) ein Formular zur Kontaktaufnahme eingestellt.

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