BIOS schließt Kooperationsvertrag mit der Evangelischen Landeskirche Baden.

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BIOS-Präventionsprojekt "Keine Gewalt- und Sexualstraftat begehen" hat regen Zulauf

 

In dem BIOS-Präventionsprojekt "Keine Gewalt- und Sexualstraftat begehen" befinden sich derzeit über 40 Probanden aus ganz Deutschland in Behandlung. Aufgrund dieser starken Frequentierung können derzeit nach dem Aufnahmegespräch Wartezeiten nicht ausschließen, bis eine Übernahme der Behandlung möglich ist. Auch ist der Verein derzeit aufgrund der rückläufigen Zuweisungen von Geldbußen durch Gerichte und Staatsanwaltschaften nicht mehr in der Lage, therapeutische Behandlungen kostenfrei anzubieten, vielmehr müssen sich Hilfesuchende seit 1.10.2016 an den Behandlungskosten finaziell beteiligen.

Nähere Informationen zu den aktuellen Aufnahmebedingungen können Sie unter der Rufnummer 0721 470 43933 erhalten.

Hier nochmals eine kurze Beschreibung des Präventionsangebots:

Unter dem Begriff „Tatgeneigte" werden in von der Behandlungsinitiative Opferschutz (BIOS-BW) e.V. Personen erfasst, die - soweit bekannt - noch nicht wegen eines begangenen Gewalt- oder Sexualdeliktes auffällig geworden sind, die sich jedoch entweder in ihren Phantasien die Begehung eines Gewalt- oder Sexualdelikts vorstellen bzw. sich dazu gedrängt fühlen oder aber im Dunkelfeld bereits als Täter agiert haben, und bei denen aufgrund ihrer psychischen Disposition mit der Begehung eines solchen Übergriffs insbesondere bei tatbegünstigenden Situationen zu rechnen ist. Es handelt sich im Regelfall um Personen männlichen Geschlechts, die allen sozialen Schichten angehören.

Die psychotherapeutische Behandlung „Tatgeneigter" im Rahmen des Programms „Keine Gewalt- oder Sexualstraftat begehen" ist am präventiven Opferschutz ausgerichtet, denn durch eine Behandlung kann das Risiko der - erstmaligen - Begehung von Straftaten deutlich reduziert werden. Das seit 1. August 2010 in
Karlsruhe

und derzeit vor allem in

Mannheim, Freiburg, Offenburg, Heidelberg, Pforzheim; Mosbach und Heilbronn

angebotene und bundesweit einmalige Präventionsprogramm wird seit 1. Januar 2013 durch Prof. Dr. Dieter Dölling und Prof. Dr. Peter Fiedler von der Universität Heidelberg wissenschaftlich beforscht und evaluiert. Es wurde insoweit neu strukturiert.

Das Behandlungsangebot richtet sich an - potentielle - Gewalt- und Sexualstraftäter im Dunkel- oder Graufeld, die

- sich selbst melden („reine Tatgeneigte")

- oder aber vor allem von Behörden, sozialen oder caritativen Einrichtungen, Ärzten, Rechtsanwälten, Jugendheimen vermittelt werden und sich zu einer therapeutischen Behandlung bereit erklären („behördlich oder sozial Auffällige").

Möglich ist eine Behandlung auch im Rahmen der Regelung des § 246a Abs.2 StPO aber auch dann, wenn gegen den Betroffenen bereits ein Ermittlungsverfahren anhängig ist.

Die Behandlung erfolgt unter Einhaltung der Schweigepflicht und - soweit vom Probanden/Patienten erwünscht - unter voller Wahrung der Anonymität. Sie ist im Regelfall unentgeltlich. Die insoweit anfallenden Kosten werden - soweit kein anderer Träger vorhanden ist - von der Behandlungsinitiative Opferschutz (BIOS-BW) e.V. getragen. Eine Eigenbeteiligung ist jedoch bei geordneten finanziellen Verhältnissen im Rahmen der Leistungsfähigkeit möglich. Die meisten Probanden/Patienten verfügen jedoch nicht über ausreichende finanzielle Mittel, um eine kostenaufwendige und längerfristig angelegte psychotherapeutische Behandlung dauerhaft bezahlen zu können.

Es dient im besonderen Maße dem präventiven Opferschutz, ein Behandlungsangebot am Ort oder in der Nähe ihres Wohnsitzes anzubieten, um zeitintensive, kostspielige und zumeist nicht bezahlbare Reisewege zu vermeiden und damit den Zugang zu therapeutischer Hilfe zu erleichtern. Aus diesem Grunde wurden inmehreren Städten in Baden-Württemberg Anlaufstellen geschaffen.  Auch gehört zum Angebotssetting eine unbürokratische über die Rufnummer  0721 470 43933) unbürokratische mögliche Kontaktaufnahme und ein wenn möglich binnen weniger Tage stattfindender Termin für ein Erstgespräch.. Wegen der starken Nachfrage sind derzeit allerdings Wartezeiten nicht auszuschließen, bis nach dem Aufnahmegespräch die Behandlung übernom

 

Hier finden Sie die aktuelle Behandlungskozeption vom 1.10.2014 (Verfasser: Dr. Heinz Scheurer und Anna Beckers) alsals pdf.

 

Behandlungskonzeption - Tatgeneigte

 

BIOS fordert mehr Präventionsangebote in Deutschland:

Denn auch für Tatgeneigte benötigen wir im Sinne des präventiven Opferschutzes solche Behandlungsangebote. Diese Forderung entspricht auch Art. 22 der Richtlinie 2011/93/EU des Europäischen Parlamentes und Rates vom 13.12.2011 zur Bekämpfung des sexuellen Missbrauchs und der sexuellen Ausbeutung von Kindern sowie der Kinderpornografie sowie zur Ersetzung des Rahmenbeschlusses 2004/68/JI des Rates, nach welcher die Mitgliedstaaten die erforderlichen Maßnahmen zu treffen haben, um sicherzustellen, dass Personen, die befürchten, dass sie eine der Straftaten nach den Artikeln 3 bis 7 der Richtlinie begehen könnten, gegebenenfalls Zugang zu wirksamen Interventionsprogrammen oder -maßnahmen erhalten können, die dazu dienen, das Risiko möglicher Straftaten einzuschätzen und zu verhindern.

Hier der LINK zu der EU-Richtlinie:

EU-Richtlinie v. 13.12.2011

 

Forschung

 

Seit 1.1.2013 wird das durch BIOS seit 1.7.2010 angebotene Behandlungsprogramm

 

Keine Gewalt- und Sexualstraftat begehen

 

durch die Universität Heidelberg, Prof. Dr. Dieter Dölling und Prof. Dr. Peter Fiedler,

 

evaluiert und wissenschaftlich beforscht.

 

Unter dem Begriff „Tatgeneigte“ werden im Präventionsprgramm der Behandlungsinitiative Opferschutz (BIOS-BW) getragenen Forensischen Ambulanz Baden (FAB) Personen erfasst, die - soweit bekannt - noch nicht wegen eines begangenen Gewalt- oder Sexualdeliktes auffällig geworden sind, die sich jedoch entweder in ihren Phantasien die Begehung eines Gewalt- oder Sexualdelikts vorstellen bzw. sich dazu gedrängt fühlen oder aber im Dunkelfeld bereits als Täter agiert haben, und bei denen aufgrund ihrer psychischen Disposition mit der Begehung eines solchen Übergriffs insbesondere bei tatbegünstigenden Situationen zu rechnen ist. Es handelt sich im Regelfall um Personen männlichen Geschlechts, die allen sozialen Schichten angehören.

 

Die psychotherapeutische Behandlung „Tatgeneigter“ im Rahmen des Programms „Keine Gewalt- oder Sexualstraftat begehen“ ist am präventiven Opferschutz ausgerichtet, denn durch eine Behandlung kann das Risiko der - erstmaligen - Begehung von Straftaten deutlich reduziert werden. Das seit 1. August 2010 durch BIOS in

 

Karlsruhe

 

und derzeit vor allem in 

 

Mannheim, Freiburg, Offenburg, Heidelberg, Pforzheim, Mosbach und Heilbronn

 

angebotene und bundesweit einmalige Präventionsprogramm wird seit 1. Januar 2013 durch Prof. Dr. Dieter Dölling und Prof. Dr. Peter Fiedler von der Universität Heidelberg wissenschaftlich beforscht und evaluiert. Es wurde insoweit neu strukturiert.

 

Das Behandlungsangebot richtet sich an - potentielle - Gewalt- und Sexualstraftäter im Dunkel- oder Graufeld, die

 

-    sich selbst melden („reine Tatgeneigte“)

 

-    oder aber vor allem von Behörden, sozialen oder caritativen Einrichtungen, Ärzten, Rechtsanwälten, Jugendheimen vermittelt werden und sich zu einer therapeutischen Behandlung bereit erklären („behördlich oder sozial Auffällige“).

 

 Es sind aber auch Behandlungen im Rahmen des § 246a Abs.2 StPO möglich, wenn gegen den Probanden bereits ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden ist. ein

 

Die Behandlung erfolgt unter Einhaltung der Schweigepflicht und - soweit vom Probanden erwünscht - unter voller Wahrung der Anonymität. Sie ist im Regelfall unentgeltlich. Die insoweit anfallenden Kosten werden - soweit kein anderer Träger vorhanden ist - von der Behandlungsinitiative Opferschutz (BIOS-BW) e.V. getragen. Eine Eigenbeteiligung ist jedoch bei geordneten finanziellen Verhältnissen im Rahmen der Leistungsfähigkeit möglich. Die meisten Probanden/Patienten verfügen jedoch nicht über ausreichende finanzielle Mittel, um eine kostenaufwendige und längerfristig angelegte psychotherapeutische Behandlung dauerhaft bezahlen zu können.

 

Es dient im besonderen Maße dem präventiven Opferschutz, ein Behandlungsangebot am Ort oder in der Nähe ihres Wohnsitzes anzubieten, um zeitintensive, kostspielige und zumeist nicht bezahlbare Reisewege zu vermeiden und damit den Zugang zu therapeutischer Hilfe zu erleichtern. Aus diesem Grunde hat BIOS bereits in mehreren Städten in Baden-Württemberg Anlaufstellen geschaffen. Weitere sind geplant. Die Behandlung kann - unter Berücksichtigung der Wünsche des Probanden an verschiedenen Orten in Baden-Württmeberg stattfinden, das Aufnahmegespräch zumeist jedoch in Karlsruhe. Auch gehört zum Angebotssetting eine über die Rufnummer 0721 470 43933 unbürokratische möglich Kontaktaufnahme und ein wenn möglich binnen weniger Tage stattfindender Termin für ein Erstgespräch.

 

Aufgrund der straken Frequentierung des Angebots können derzeit nach dem Aufnahmegespräch Wartezeiten nicht ausgeschlossen werden, bis die Behandlungn endgültig übernommen werden kann.

 

 Hier finden Sie die aktuelle BIOS-Behandlungskonzeption vom 1.10.2014 (Verfasser: Dr. Heinz Scheurer/ Anna Beckers; Zuständigkeit für die Forschun: Dr. Livia Keller)

 

 BIOS-Behandlungskonzeption Tatgeneigte 2014

 

Hier ein Zwischenbereicht aus 2013:

 

Zwischenbericht-Tatgeneigte- 2013

 

Hier ein Artikel im Badischen Tagblatt vom 5.1.2013 zum neuen Programm als pdf.:

 

Artikel Badisches Tagblatt

 

Das neu strukturierte Behandlungsprogramm hier als PDF.

 

Weiter hier als pdf ein Artikel im Badischen Tagblatt vom 5.1.2013:

 

Artikel Badisches Tagblatt

 

Hier finden Sie noch einen aktuellen Zwischenbericht:

 

Zwischenbericht Präventionsprogramm v. 25.11.2013

 

 

 

 

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