BIOS schließt Kooperationsvertrag mit der Evangelischen Landeskirche Baden.

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BIOS-Fortbildungen Herbst 2013

BIOS - Fortbildungen im Jahre 2013

 

Zur Verbesserung des präventiven Opferschutzes gehört es auch, ÄrtzeInnen und TherapeutenInnen vor allem in der deliktroientierten Behandlung von Gewalt- und Sexualstarftätern zu schulen.  Aus diesem Grund startet BIOS im Herbst 2013 eine Fortbildungsoffensive mit folgenden Fortbildungsprogrammen:

 

1. Thema: Rechtspsychologie für Psychologiestudenten an der UNI-Konstanz

Referent: RiOLG Klaus Böhm, 28. April 2013 bis 11. Juli 2013

 

2. Thema:Prognosebewertungen bei Gewalt- und Sexualstraftätern“

 Referent: Oberpsychologierat Dr. Joachim Obergfell-Fuchs,  12. Juni 2013.

Die Power-Point-Folien stellen wir mit Zustummung des Referenten beigefügt als pdf ind Die Homapage ein und bedanken und nochmals bei Dr. Obergfell-Fuchs für seinen hochinteressanten Vortrag.

Power-Point-Vortrag Dr. Obergfell-Fuchs- BIOS 12.6.2013

 

3. Thema: Workshop: Erstellung von Behandlungsgutachten nach § 246 a Abs.2 StPO

Referent: Dr. Heinz Scheuer,  23. August 2013 und 24. August 2013 (jeweils 1 Tag)

Hier finden Sie die Workshop-Ausschreibung:

BIOS-Workshop.Behandlungsgutachten nach § 246 a StPO

 

Aktueller Hinweis: Der Workshop ist ausgebucht. Aufgrund der starken Nachfrage ist eine Widerholung der Fortbildung beabsichtigt.

 

4. Thema: Fortbildungscucciculum "Deliktorientierte Einzeltherapie" Karlsruhe 2013

Referent: Dr. Heinz Scheurer, 28.09.2013- 14.12.2013 (sieben Veranstaltungen)

Hier finden Sie die Fortbildungsausschreibung:

BIOS-Fortbidlungscurriculum "Deliktorientierte Einzeltherapie" 2013

 

5. Fachvortrag:  Diagnostik und  Therapie von Traumafolgestörungen - Auf welchen Wegen können Opfer von Gewalt Hilfe finden

Referent: Dr.  Wirtz, Oberarzt Klinik Karlsbad-Langensteinbach, 11.10.2013

Hier finden Sie schon das aktuelle BIOS-Behandlungsprogramm zur Akutversorgung von Opfern von Gewalt- und Sexualstraftaten als pdf. eingestellt:

BIOS-Akutversorgung von Opfern von Gewalt- und Sexualstrafaten Stand 1.7.2013

Hier die Ausschreibung des Vortrags:

Fachvortrag Dr. Wirtz

 

 7. Thema: Tagung Präventiver Opferschutz am 24. Oktober 2013 in Güstrow

Referenten:

"
Prof. Dr. Bodo Wiegand-Hoffmeister
Direktor der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung,
Polizei und Rechtspflege des Landes Meck.-Vorpommern

Uta-Maria Kuder

Justizministerin des Landes Mecklenburg-Vorpommern
Grußwort
 
Klaus Böhm
Richter OLG, Karlsruhe
Rechtliche Grundlagen der Behandlung von abgeurteilten
und potentiellen Gewalt- und Sexualstraftätern
in Deutschland
 
Prof. Dr. Endrass,
Zürich
Kriminalprävention aus forensisch–psychiatrischer
Sicht; Defizite und Handlungsbedarf für einen
verbesserten Opferschutz
 
Prof. Norbert Konrad,
Charité Berlin
Psychische Störungen bei Strafgefangenen,
Diagnose und Behandlung
 
Rainer Goderbauer,
Leiter der JVA Adelsheim
Erziehungs- und Behandlungsmöglichkeiten von
jugendlichen und heranwachsenden Straftätern
im Jugendvollzug
 
Dr. Heinz Scheurer,
Dipl. Psychologe, Leiter der Forensischen Ambulanz Baden
Opferschutz durch Täterbehandlung
in Forensischen Ambulanzen
 
Thomas Rudy,
Sozialpädagoge, Forensische Ambulanz Baden
Behandlungsmöglichkeiten im Rahmen
der Führungsaufsicht
 
 
Michaela Stiegler,
Dipl. Psychologin, Forensische Ambulanz Baden
Behandlungsmöglichkeiten im Rahmen
von Bewährungsfällen
 
Anna Beckers,
Dipl. Psychologin, Forensische Ambulanz Baden
Die Behandlung von sog. Tatgeneigten; erste
Forschungsergebnisse der Universität Heidelberg
 
Rainer Becker,
Polizeidirektor, FHöVPR des Landes Meck.-Vorpommern
„Nach der Tat ist vor der Tat“ – Möglichkeiten
der Verbesserung des Opferschutzes durch eine
Verbesserung der Täterarbeit im Bereich der
häuslichen Gewalt

Hier finden Sie die vollständige Tagungsausschreibung:

Tgaung Güstrow 2013

 

7. Thema: Diagnostik bei Gewalt- und Sexualstraftätern. Relevanz für Therapie und Prognose

 Referent: Dr. Med. Pleines am 31.10.2013 von 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr und um 14.11.2013 von 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr

(Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht; bei Verhinderungen Nachrücken möglich, Anfragen bitte über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und unter 0721 470 43933).

 

 Weitere Fortbildungshinweise erfolgen in Kürze. Anmeldungen oder Rückfragen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder fernmündlich unter 0721 470 43933

 

 

 

Einladung zur BIOS-Tagung "Präventiver Opferschutz" am 24. Oktober 2013 in Güstrow

Liebe Mitglieder und Unterstützer der Behandlungsinitiative Opferschutz (BIOS-BW) e.V.! Sehr geehrte Damen und Herren!

Hiermit möchten wir Sie zur BIOS-Tagung

Präventiver Opferschutz

am 24. Oktober 2013 in Güstrow sehr herzlich einladen.

Weitere Einzelheiten zum Programm bitten wir der beigefügten Ausschreibung zu entnehmen. Bitte melden Sie sich zeitnah an, es sind nur 300 Plätze vorhanden.

Das vom Deutschen Bundestag  am 14.03.2013 verabschiedete StormG (Drucksache 17/12735) ist bislang noch nicht im Bundesgesetzblatt verkündet und damit noch nicht in Kraft getreten. Der Gesetzentwurf sieht nach Anhörung von BIOS im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages in § 246 a Abs.2 StPO in eingeschränktem Umfang eine Begutachtung von pädophilen Straftätern im Strafverfahren vor (zum Text siehe Jahresbericht, Seite 5 f.). Ausgehend vom BIOS-Memorandum stellt das vom Bundestag verabschiedete Gesetz einen ersten Einstieg in die Verbesserung des präventiven Opferschutzes im Deutschen Strafrecht dar. Sobald es in Kraft tritt, erhalten Sie gesonderte Nachricht.

Mehr zum „BIOS-Memorandum“ und den opferschützenden weiteren Zielsetzungen des Vereins finden Sie auf dieser Homepage.

Hier das  Programm zur Tagung „Präventiver Opferschutz“


Tagung Opferschutz durch Täterbehandlung am 11.10.2012 in Heidelberg

Im Nachgang zu der am 11.10.2012 in Heidelberg durchgeführten Tagung

Opferschutz durch Täterbehandlung

möchten uns bei den Referenten un den Teilnehmern für Ihre Unterstützung des BIOS-Anliegens der Verbesserung des Opferschutzes in Deutschland bedanken.

Soweit Sie bzw. Ihre Einrichtung oder Organisation ebenfalls im Bereich der Beratung oder Behandlung von Opfern von Gewalt- und Sexualstraftaten oder aber in der Präventionsarbeit mit Tatgeneigten oder Tätern tätig sind/ist, sind wir - wie wir dies auf der Tagung angekündigt haben - gerne bereit, auf der BIOS-Homepage hierauf auch durch einen LINK hinzuweisen. Bitte wenden Sie sich insoweit an Herrn Rudy in der FAB unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Anbei die ersten Presseberichte von der Tagung, an welcher über 200 Personen teilgenommen haben:

Bericht in der RHein-Neckar-Zeitung vom 12.11.2012:

RNZ vom 12.10.2012: "Wer Täter behandel hilft auch den Opfern"

LINK:Wie therapierbar sind Sexualstraftäter? - Nachrichten :: Baden-Württemberg | SWR.de

http://www.swr.de/nachrichten/bw/sexualverbrechen/-/id=1622/nid=1622/did=10432054/66bv1u/

LINK zur SWR-Mediathek (Fernsehbericht im SWR 3 um 19.45 Uhr):

http://swrmediathek.de/player.htm?show=1ecce940-13da-11e2-8f23-0026b975f2e6 

  

   

Am 11.10.2012 fand in Heidelberg die Tagung

 

Opferschutz durch Täterbehandlung

 statt, zu welcher BIOS auch im Namen der Universität Heidelberg und der Manfred Lautenschläger Stftung recht herzlich eingeladen hatte. Die Teilnahme an der Tagung war kostenlos.

  Anbei das Tagungsprogamm als pdf

 

Prof. Pfäfflin unterichtet bei BIOS-Curriculum

Liebe Kolleginnen und Kollegen !

 

Ich darf Sie noch einmal an den nächsten Termin am Samstag, den 30.06.2012, 10 Uhr bis 17 Uhr, in Karlsruhe, erinnern. Herr Prof. Dr. Pfäfflin wird an diesem Termin Fälle aus Ihrer Praxis mit Ihnen besprechen. Soweit noch nicht geschehen, bitte ich Sie, mir vorab mitzuteilen, ob Sie einen Fall besprechen möchten. Sie sollten dann in etwa 15 Minuten den Patienten kurz vorstellen und evtl. eine konkrete Frage formulieren.

 

Anbei finden Sie auch noch eine aktuelle Teilnehmerliste !

 

Unser Curriculum endet mit der Veranstaltung am 15.09.2012. An diesem Tag erhalten Sie alle eine Abschlussbescheinigung, aus welcher die Teilnahme an den einzelnen Veranstaltungen (80 UE Theorie, Exkursionen, Fallbesprechung) hervorgehen wird. Für Ihre Steuererklärung werde ich die genauen Orte der einzelnen Veranstaltungen mit angeben. Darüber hinaus werde ich zum letzten Termin auch noch einmal alle Teilnehmerlisten und Teilnahmebescheinigungen mitbringen, so dass Sie evtl. Fehlendes nachtragen bzw. erhalten können.

 

Bis zum 30.06.2012 !

 

Mit freundlichem Gruß

Ihr

 

Marcus Rautenberg

 (Dipl. Psych. PP)

 

 

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BIOS-Fortbildungscurriculum besucht Haftanstalt Pöschwies

BIOS-Fortbildungscurriculum

Psychotherapie für Straftäter

besucht Haftanstalt Pöschwies

 

 

Programm

 

Freitag, 08. Juni 2012, Justizvollzugsanstalt Pöschwies, Regensdorf

 

10:00 Uhr Einlass in die JVA Pöschwies, anschliessend Kaffee und Gipfeli

10:10-10:30 Uhr Begrüssung

 

Ueli Graf, Direktor der JVA Pöschwies

10:30-11:30 Uhr "Trau, schau wem." Das Assessment im Vorfeld

angeordneter Therapie.

 

Dr. med. Simone Hänggi, Leiterin der Abteilung für Risiko- und

Interventionsabklärungen des Psychiatrisch-Psychologischen

Dienstes (PPD)

 

11:30-12:00 Uhr Diskussion

 

12:00-12:30 Uhr Apéro im Foyer mit der Möglichkeit zum persönlichen Austausch

 

12:30-13:30 Uhr Mittagessen im Sitzungszimmer der JVA Pöschwies

 

13:30-15:30 Uhr Mehrphasige qualitätsgeleitete deliktpräventive ambulante

Therapien: Die Integration konzeptioneller und methodischer

Vorstellungen mit prozessualen Massnahmen des

Qualitätsmanagements

lic. phil. Matthias Stürm, Leiter der Abteilung Deliktpräventive

Therapien des PPD

Dipl.-Psych. Stefan Schmalbach, Leitender Psychologe, Abteilung

Deliktpräventive Therapien des PPD

 

15:00-15:30 Uhr Kaffeepause mit Diskussionsmöglichkeit

 

15:30-16:00 Uhr Stationäre Therapie mit persönlichkeitsgestörten

Hoch-Risiko-Tätern, Besichtigung der Forensisch-

Psychiatrischen Abteilung (FPA)

Dr. rer. nat. Bernd Borchard, Therapeutischer Leiter der FPA

 

16:00-16:30 Uhr Abschlussdiskussion

 

 

BPG-Fortbildung in der JVA Offenburg vom 25. bis 27.4.2012



Einladung


Fortbildung „Behandlungsprogramm für Gewaltstraftäter“
vom 25. bis 27. April 2012 in der JVA Offenburg

Die Behandlungsinitiative Opferschutz (BIOS-BW) e.V. und die Justizvollzugsanstalt
Offenburg führen die Fortbildung „Behandlungsprogramm für Gewalttäter“ durch.
Als Referenten konnten wir MPsych. Steve Feelgood, Leiter der Sozialtherapeutischen
Abteilung der JVA Brandenburg, und Dipl.-Psych. Antje Ott, tätig in der Sozialtherapeutischen
Abteilung der JVA Wriezen, gewinnen.

Die Tagung richtet sich vor allem an Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus dem Strafvollzug
Baden-Württemberg aus dem Psychologischen Dienst, dem Sozialdienst und dem Allgemeinen
Vollzugsdienst, die ein konkretes Interesse an der Arbeit mit dem Behandlungsprogramm für
Gewalttäter haben, aber auch Mitglieder und Unterstützer der Behandlungsinitiative Opferschutz
(BIOS-BW) e.V. sowie der Forensischen Ambulanz Baden (FAB) können zugelassen werden.

Die Fortbildung beginnt am 25. April 2012 um 10:00 Uhr
und endet am 27. April 2012 um ca. 14:30 Uhr.

Übernachtungsmöglichkeiten können von Seiten der JVA Offenburg nicht zur Verfügung gestellt
werden, Reisekosten sind evtl. von der Entsendeanstalt zu übernehmen. Eine Teilnahme am
Mittagessen in der Kantine der JVA Offenburg wird nach Voranmeldung gegen einen Unkostenbeitrag
möglich sein.

Für die Teilnahme an der Veranstaltung fallen für Sie keine Kosten an, da diese von der Behandlungs-
Initiative Opferschutz (BIOS-BW) e.V. getragen werden.

Wegen der begrenzten Teilnehmeranzahl ist eine Anmeldung erforderlich. Die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer der Fortbildung erhalten alsbald nach Eingang der Anmeldung eine Benachrichtigung per
E-Mail über ihre Zulassung.

Bitte teilen Sie Ihre verbindliche Anmeldung per E-Mail mit – an
                                                                             Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
und geben Sie an, ob Sie am Mittagessen teilnehmen wollen.
Rückfragen sind ebenfalls unter dieser Adresse möglich.

Zu der Tagung laden wir Sie herzlich ein. Das Fortbildungsprogramm ist beigefügt.

Mit freundlichen Grüßen


Klaus Böhm                                                              René Cuadra

1. Vorsitzender BIOS                                               (Oberpsychologierat)


Das Fortbildungsprogramm und Informationen zum BPG finden Sie als pdf-Dokumente außerdem unten.


Tagungsprogramm

Behandlungsprogramm für Gewaltstraftäter  • Ablauf der Fortbildung


Tag 1

• Begrüßung

• Erwartungen von der Fortbildung

• Ablauf der Fortbildung


• Was ist Gewalt?

• Formen der Gewalt

• Wirksamkeit der Behandlung von Gewaltstraftätern



• Was ist BPG?

• Vorstellung der Module

• Einführung in die Module


Tag 2

• Fortsetzung der Einführung in die Module


Tag 3

• Fortsetzung der Einführung in die Module

• Auswertung der Fortbildung

 

Hier das ausführliche Tagungs-Programm als pdf.

 

Informationen zum BPG:

Das Behandlungsprogramm für Gewalttäter (BPG) ist eine Übersetzung der „Violent
Offender Therapeutic Program“, welches von der New South Wales Department
of Corrective Services, Australien entwickelt wurde. Ein Großteil der Gefangenen
sind Gewalttäter. Außerdem zählen sie zu einer Gruppe, die wegen ihrer potentiellen
Rückfälligkeit nach der Entlassung große Sorge in der Gesellschaft hervorrufen.
Das BPG wurde entwickelt, um Gewalt in der Gesellschaft und den Gefängnissen zu
reduzieren. Diese Ziele werden durch ein strukturiertes, therapeutisches und
pädagogisches Programm für Gewalttätererzielt.
 
Laut aktueller Berichte und Forschungen aus den Bereichen der Kriminalpsychologie
und der Täterwiedereingliederung (siehe Andrews, 1995; Andrews et al., 1990;
Howells & Day, 1999; Howells, Watt, Hall & Baldwin, 1997), bestehen drei grundlegende
Prinzipien, die notwendig für effektive Strafvollzugsinterventionen sind:
 
1. Risiko: Intensive und umfangreiche therapeutische Maßnahmen erzielen die besten
    Ergebnisse, wenn sie den Tätern mit höherem Risiko zugeteilt werden.

2. Bedürfnisse: Therapeutische Angebote sollten die Veränderung der kriminogenen
    Bedürfnisse oder dynamischen Risikofaktoren anstreben.

3. Ansprechbarkeit: Hierbei handelt es sich um die Auswahl von geeigneten therapeutischen
    Ansätzen und Methoden. Die wirkungsvollsten therapeutischen Ansätze sind die, die auf die
    individuellen Eigenschaften der Täter ansprechen, insbesondere die Bedürfnisse, Umstände
    und Lernstile der Täter (Andrews, 1995).

Die Strafvollzugsinterventionsforschung hat darauf hingewiesen, dass im Vergleich zu anderen
Stichproben, Straftäter Interventionen benötigen, die kognitive und behaviorale Ansätze
anwenden (Andrews, 1995; Antonowicz & Ross, 1994). Derartige Interventionen sind strukturiert,
aktiv und ziel - orientiert. Die Module verwenden soziales Lernen, Lernen am Modell und Verstärkung
von prosozialen / antikriminellen Verhaltensweisen, graduiertes Training neuer Fähigkeiten, Rollenspiele,
Bewusstmachen von Ressourcen und praktische verbale Vorschläge (Howells & Day, 1999).


Aufgrund dieser Ergebnisse ist es unerlässlich bei Vollzugsinterventionen
diese Prinzipien zu berücksichtigen.

Die Forschung weist darauf hin, dass wirksame Vollzugsinterventionen für Gewalttäter theoretisch und
empirisch fundiert sein sollten. Zudem sollten diese Programme auf einer systematischen, ausführlichen
Diagnostik und Beurteilung der Bedürfnisse basieren und auf Täter mit ernsthaft gewalttätigem Verhalten
zielen. (Hall, 1998). Außerdem sollten diese Programme die veränderbaren psychischen Faktoren behandeln.
(Howells & Day, 1999) Die wichtigsten kriminogenen Bedürfnisse von Gewalttätern, auf die die Behandlung
zielen sollte, sind: Wut, Impulsivität, zwischenmenschliche und Problemlösungsdefizite, soziale Fertigkeiten,
aggressive Einstellungen und feindselige Attributionen, gewaltdeliktfördernde Rechtfertigungen und
Rationalisierungen, die Befürwortung von dissozialen / pro-kriminellen Einstellungen, moralische Einstellungen,
Stimmungen, Einbindung in die kriminelle Subkultur und Isolierung von nicht kriminell eingestellten Menschen,
Mangel an Empathie und Substanzmissbrauch (Serin & Preston, 2000; Hall, 1998; Howells & Day, 1999).

 

 Die vollständige Erklärung des Programms finden Sie hier als pdf.

Terminübersicht & Präsentation BIOS-Curriculum

Mitteilung für Kursteilnehmer


Terminänderungen


·

Liebe Kolleginnen und Kollegen !

·

Heute sende ich Ihnen eine aktualisierte Terminübersicht sowie auch meine Präsentation.

·

Der überwiegende Teil von Ihnen hat sich für den 5.5. als Termin für das nachzuholende Seminar von
Herrn Prof. Dr. Jäger entschieden. Bitte beachten Sie auch, dass wir etwas ändern mussten hinsichtlich
der ursprünglich durch Herrn Prof. Dr. Fiedler durchzuführenden Seminare.
Herr Fiedler hat leider nur einen Termin frei, daher haben wir uns entschieden, dass Herr Dr. Scheurer
den Rest übernimmt. Andernfalls hätten wir weitere Termine verändern müssen, was uns keine gute Lösung erschien.

·

Die wichtigsten Änderungen sind:

·

1. Der neue Termin am 5.5.2012 - Dozent: Herr Prof. Dr. Jäger

2. Die Termine am 12.05. und am 16.06. übernimmt Herr Dr. Scheurer - gleicher Inhalt

3. Der Termin am 14.07. fällt aus ! Ersatztermin ist der 01.09.2012 - Dozent: dann wie bisher Herr Prof. Dr. Fiedler
··· mit dem Thema: Spezielle therapeutische Ansätze der Psychotherapie mit Tätern (Teil 2)

4. Zusatztermin am 30.06. - Dozent: Herr Prof. Dr. Pfäfflin - Thema: Fallkasuistik

·

Bis zum 17.03.2012 !

·

Mit freundlichem Gruß

Ihr

·

Marcus Rautenberg

·(Dipl. Psych. PP)

 

 

 

 

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