BIOS schließt Kooperationsvertrag mit der Evangelischen Landeskirche Baden.

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Wechsel in der therapeutischen Leitung der FAB

Sehr geehrte Damen und Herren!

 

Hiermit möchten wir Ihnen mitteilen, dass sich Herr Klein mit Wirkung vom 09.07.2012 aus der Leitung der Forensischen Ambulanz Baden (FAB) zurückgezogen hat. Auf seine beigefügte Erklärung weisen wir hin.

 

Wir bedauern seine Entscheidung aus fachlichen und menschlichen Gründen und möchten uns bei ihm für seine jahrelange Tätigkeit beim Aufbau der FAB und sein besonderes Engagement auch im Namen des Gesamtvorstands von BIOS ausdrücklich bedanken. Ohne seine Hilfe wäre das Erreichte nicht möglich gewesen.

 

Bis auf weiteres wird die FAB von seinem Vertreter, Herrn Dr. Heinz Scheurer, geleitet, welcher von Herrn Rudy und Frau Beckers in der therapeutischen Leitung unterstützt werden wird.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Klaus Böhm - Hermann Meyer - Dr. Rolf-Dieter Splitthoff

Behandlungsinitiative Opferschutz (BIOS-BW) e.V.

Stephanienstraße 28 b, 76133 Karlsruhe

 

Karlsruhe, den 10.07.2012

 

 

Erklärung Markus Klein

  

Hiermit gebe ich, Markus Klein, bekannt, dass ich am 09.07.2012 aus privaten wie beruflichen Schwerpunktsveränderungen durch zunehmende Tätigkeit als Gutachter nicht mehr die therapeutische Leitung der Forensischen Ambulanz Baden übernehmen kann.

 

Ich bedanke mich beim geschäftsführenden Vorstand der Behandlungsinitiative Opferschutz e.V. durch das in mich gesetzte Vertrauen und wünsche der Forensischen Ambulanz Baden und deren Mitarbeitern alles Gute.

 

Ich werde weiter als Therapeut und Gutachter für die Forensische Ambulanz Baden tätig sein und freue mich auf diesem Wege über eine gleichbleibend und sehr geschätzte gute Zusammenarbeit.

 

Mit freundlichen Grüßen

Markus Klein  

                                                                                                                       Göttingen, den 09.07.2012

 

  

FAB-Behandlungsstützpunkt Heidelberg eröffnet

 

Am 18. April 2012 wurde in Anwesenheit von zahlreichen Angehörigen der Justiz, der Wissenschaft und der Gesellschaft nach Offenburg, Mannheim, Freiburg und Pforzheim der fünfte Behandlungsstützpunkt der Forensischen Ambulanz Baden (FAB) im Justizgebäude in Heidelberg offiziell vorgestellt.

Hier werden derzeit zwei Therapeuten/Innen und eine Fachärztin für Psychiatrie für die FAB Behandlungen durchführen. Das Angebot erfasst neben der psychotherapeutischen Betreuung abgeurteilter Straftäter vor allem auch die Behandlung sog. Tatgeneigter im Rahmen des FAB-Präventionsprogamms "Keine Gewalt- und Sexualsstraftat begehen".

Die Kontaktaufnahme zur FAB ist unter der Rufnummer über das FAB-Sekretariat unter 0721 470 43933 oder über das psychotherapeutische Notfalltelfon unter 0173 510 71 71 möglich.

Auf den zu der Veranstaltung in der Rhein-Neckar-Zeitung am 19.04.2012 erschienenen Pressebericht weisen wir in Form des beigefügten LINKs hin:
 

Pressebericht – Therapieren_statt_wegsperren_.php

 

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FAB-Behandlungsstützpunkt Pforzheim

FAB-Behandlungsstützpunkt Pforzheim

 

Am 10. Juni 2011 wird die Forensische Ambulanz Baden nach Offenburg und Mannheim in Pforzheim ihren dritten offiziellen Behandlungssützpunkt eröffnen. Mehr hierzu in Kürze.

Weitere Erreichbarkeit FAB

  

Die in Karlsruhe ansässige und von BIOS getragene Forensische Ambulanz Baden (FAB) ist nunmehr neben der Rufnummer 0721 926 5200 auch unter folgenden weiteren Rufnummern erreichbar:

 

Sekretariat:  Frau Oppen (vormittags):                                     0721  470  43933

Verwaltung: Frau Butz/Frau Klein (teilw. vormittags):                0721  470  43937

 

Außerdem besteht folgende weitere Telefaxverbindung:           0721 470 43937                   

                                                                                       

Die E-Mail-Anschrift lautet::                                                         Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

SWR-Bericht über Behandlung von Tatgeneigten in der FAB

Am 13.6.2010 hat der SWR in seinem Radiosender SWR1 einen Bericht zur Behandlung von Tatgeneigten in der FAB mit folgendem Titel ausgestrahlt.

Opferschutz – Hilfe für „tatgefährdete” Männer in der
Forensischen Ambulanz in Karlsruhe

Wie kann sexueller Missbrauch von Kindern verhindert werden? Diese Frage diskutieren Experten, die am Runden Tisch der Bundesregierung über „Prävention“ nachdenken. Ein neuer Ansatz ist, Männer zu therapieren, die befürchten, sie könnten sich an einem Kind vergehen. Bekannt ist das Projekt „Kein Täter werden“ der Berliner Charite. Weniger bekannt ist, dass es auch in Karlsruhe ein Angebot für sogenannte „Tatgeneigte“ gibt, in der „Forensischen Ambulanz Baden“.

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Zwei Jahre FAB - Tätigkeitsbericht

Tätigkeitsbericht
der Forensischen Ambulanz Baden

anlässlich des 2. Jahrestages ihrer Gründung am 2. Juni 2008
Behandlung von Tatgeneigten jetzt auch in Baden-Württemberg

 
Einführung
Am 2. Juni 2008 wurde im Amtsgericht Karlsruhe die von der Behandlungsinitiative Opferschutz (BIOS-BW) e.V. und dem Psychiatrischen Zentrum Nordbaden (PZN) in Wiesloch getragene Forensische Ambulanz Baden (FAB) eröffnet und mit einem Festakt in Anwesenheit des Justizministers von Baden-Württemberg, Prof. Dr. Ulrich Goll, am 11. November 2008 offiziell eingeweiht. Dort und an mehreren Behandlungsstützpunkten im Lande, vor allem derzeit in Mannheim, Offenburg und Freiburg, führen die Ärzte und Therapeuten der FAB seither rückfallreduzierende psychotherapeutische Behandlungs-maßnahmen in derzeit 182 Fällen vor allem bei abgeurteilten Straftätern, aber zunehmend auch bei polizeilich oder ansonsten auffällig gewordenen Personen bzw. bei reinen Tatgeneigten (Charité-Fälle) durch. Zentrales Anliegen der Ärzte und Therapeuten der FAB ist dabei der Opferschutz, denn nach wissenschaftlichen Erkenntnissen wird durch eine indizierte psychotherapeutische Behandlung das Risiko eines Rückfalls deutlich reduziert. Seit 1. Januar 2010 bieten wir zudem eine Akutversorgung traumatisierter Opfer von Gewalt- und Sexualstraftaten an.

Das Therapeutenteam
Derzeit sind in der FAB drei beim Psychiatrischen Zentrum Nordbaden in Wiesloch angestellte Fachärztinnen für Psychiatrie und neun freiberufliche Psychotherapeuten teilweise zeitweise tätig Zur Erleichterung der Kontaktaufnahme hat die FAB regelmäßige Sprechstunden eingeführt (siehe Fußzeile), welche als Anlaufstelle nicht nur von Patienten, sondern zunehmend von sozialen Einrichtungen aus Stadt und Land genutzt werden.

Die Organisation der FAB
Beraten wird das aus Vertretern der Behandlungsinitiative Opferschutz (BIOS-BW) e.V. und dem Psychiatrischen Zentrum Nordbaden (PZN) in Wiesloch bestehende Leitungsteam der Ambulanz von einem Beirat, welchem neben einem Vertreter des Justizministeriums Baden-Württemberg, der Justizbehörden in Karlsruhe, der Vollzugsanstalten, der Neustart GmbH auch Angehörige der Polizeidirektion Karlsruhe und des Weißes Rings e.V. in Karlsruhe, Rechtsanwälte sowie Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens angehören. Ein besonderer Qualitätsstandard stellen die im Wege der Intervision regelmäßigen gemeinsamen Fallbesprechungen des Therapeutenteams mit dem Chefarzt des Psychiatrischen Zentrums Nordbaden (PZN) in Wiesloch dar. Besonderen Wert legen wird auch auf die regelmäßige Fort- und Weiterbildung der Therapeuten.

Die Patienten der Forensischen Ambulanz Baden
Nach zwei Jahren Arbeitsbetrieb der FAB hat sich die mit der Gründung verbundene Erwartung eines erheblichen Bedarfs an einer psychotherapeutischen Versorgung vor allem von Straftätern im badischen Landesteil bestätigt. Seit 2. Juni 2008 wurden schon 216 Patienten behandelt, wobei in 182 Fällen die Therapien (84 %) noch aktuell durchgeführt werden. Die Patienten teilen sich dabei in mehrere Gruppen. Zum einen handelt es sich um Strafgefangene (25 %), wobei die Ärzte und Therapeuten die therapeutischen Maßnahmen oftmals bereits in den Vollzugsanstalten beginnen und diese - sofern im Einzelfall möglich - dann in der Ambulanz in Karlsruhe oder an einem der Behandlungsstützpunkte im Land fortsetzen. Zum anderen handelt es sich um Personen, welche mit günstiger Prognose aus dem Straf- oder Maßregelvollzug (28%) entlassen wurden oder gegen welche gerichtliche Bewährungsstrafen zumeist mit Therapieauflagen verhängt wurden (15 %).

Zunehmend finden in der FAB aber auch Patienten eine Anlaufstelle, welche bislang nicht wegen einer Straftat gerichtlich abgeurteilt wurden (11 %) und wegen ihrer Neigungen psychologischer Hilfe bedürfen. Zum einen melden sich diese - natürlich auf Wunsch unter Wahrung ihrer Anonymität und kostenfrei - selbst (reine Tatgeneigte) oder werden von Behörden, Sozialträgern, gemeinnützigen Einrichtungen, Ärzten, Rechtsanwälten in unsere mehrmals wöchentlich stattfindenden Sprechstunden vermittelt. Insoweit ist die FAB mit Ihren Programm „Keine Gewalt- und Sexualstraftat begehen” eine der wenigen Einrichtungen in Deutschland mit einem solchen rein präventiven Angebot.
Auch kümmern wir uns um die Opfer von Straftaten und haben zumeist auf Vermittlung der Polizei oder des Weißen Ringes e.V. bereits bei 17 Patientinnen (8 %) eine Akutversorgung ihrer Traumata durchgeführt.

Kosten der Therapie
Bei noch inhaftierten oder entlassenen Straftätern werden die Kosten der therapeutischen Maßnahmen zumeist von dem bei der Bewährungshilfe Stuttgart e.V. ansässigen Fond „Psychotherapie und Bewährung“ (28%), dem Land Baden-Württemberg (11%) oder dem Psychiatrischen Zentrum Nordbaden (PZN) in Wiesloch (11 %) getragen. Ansonsten gestaltet sich die Suche nach einem externen Kostenträger ausgesprochen schwierig. Insbesondere ist bei Verurteilungen zu Bewährungsstrafen, bei rein präventiven Behandlungsmaßnahmen und bei der Akutversorgung von Opfern oftmals kein Kostenträger vorhanden, weshalb BIOS die nicht unerheblichen Kosten der Behandlung aus seinem Vereinsmitteln übernommen hat oder eine solche Übernahme konkret vorgesehen ist (24%).

Behandlungsgutachten
Zunehmend erstellen die Ärzte und Therapeuten der FAB für Gerichte und Behörde auch sog. Behandlungsgutachten zu den Möglichkeiten einer rückfallreduzierenden psychothera-peutischen Behandlung eines Straftäters.

Ausblick
Zur Aufrechterhaltung dieses Angebots bittet die als gemeinnütziger Verein anerkannte Behandlungsinitiative Opferschutz (BIOS-BW) e.V. um Ihre finanzielle Unterstützung durch Spenden, Sponsoring oder durch Zuweisung von Geldbußen durch Gerichte und Staatsanwaltschaften.
 

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