BIOS schließt Kooperationsvertrag mit der Evangelischen Landeskirche Baden.

fab logo

Opferschutz-Partner


BIOS-Newsletter Empfange HTML?
Besucher heute:4
Besucher gestern:10
Besucher diesen Monat:338
Besucher dieses Jahr:3723
Tägliche Besucher:5716
Montliche Besucher:8421

Aktuelles

Ministerialdirektorin Inken Gallner vom Justizministerium Baden-Württemberg dankt FAB für engagierte Arbeit mit entlassenen Straftätern

Ministerialdirektorin dankt Forensischer Ambulanz Baden für engagierte Arbeit mit entlassenen Straftätern

 

Die Ministerialdirektorin des baden-württembergischen Justizministeriums, Inken Gallner, hat am Donnerstag den 19. März 2015 die Behandlungsinitiative Opferschutz (BIOS-BW) e.V. als Träger der Forensischen Ambulanz Baden (FAB) besucht. Die Ministerialdirektorin dankte dem gesamten Team der FAB für seine engagierte Arbeit mit entlassenen Straftätern. Das sei eine wichtige, aber auch „herausfordernde Tätigkeit.“ Bei ihrem Besuch in Karlsruhe sagte Gallner: „Baden-Württemberg ist auf diesem Gebiet Vorbild. Überall werden nun Ambulanzen geschaffen.“

„Derzeit stehen in Baden-Württemberg 2158 Personen unter Führungsaufsicht“, informierte die Stuttgarter Ministerialdirektorin in ihrem anschließenden Fachvortrag am Oberlandesgericht (OLG) Karlsruhe (siehe Bild). Es handelt sich dabei um Straftäter, die aus der Haft entlassen wurden, die aber als rückfallgefährdet gelten. Um Wiederholungstaten zu vermeiden oder zu reduzieren, werden die Personen einerseits kontrolliert. Sie haben Meldepflichten, teilweise müssen sie eine sogenannte elektronische Fußfessel tragen. Eine wichtige Rolle spielt aber auch die psychosoziale und therapeutische Betreuung. Hier erfülle die FAB eine wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe, so Gallner. In den letzten Jahren habe man die Bedeutung erkannt, die Einrichtung von Ambulanzen habe eine regelrechte „Renaissance“ erlebt.

Derzeit werden in der FAB landesweit 115 Personen betreut, die unter Führungsaufsicht stehen. Die FAB wurde am 2. Juni 2008 von BIOS-BW e.V. und dem Psychiatrischen Zentrum Nordbaden eröffnet. Sie soll zum präventiven Opferschutz beitragen, indem rückfallreduzierende Maßnahmen vor allem für entlassene Straftäter angeboten werden. Seit Mitte 2010 hat die FAB auch die Betreuung von Führungsaufsichtsfällen übernommen.

Daneben ist BIOS-BW e.V. auch Anlaufstelle für sog. „Tatgeneigte“, also Personen, die bislang nicht wegen einer Sexual- oder Gewalttat strafrechtlich verurteilt wurden, aber gefährdet sind oder behördlich auffällig geworden sind. Weitere Behandlungsstützpunkte finden sich vor allem im badischen Raum verteilt in  Mannheim, Freiburg, Offenburg, Pforzheim, Heilbronn, Heidelberg, Lörrach, Bruchsal und Mosbach.

In einem von der FAB räumlich getrennten Bereich bietet BIOS-BW e.V. seit 25. November 2014 traumatisierten Kriminalitäts- oder Unfallopfern ambulante Betreuung und Beratung in der Opfer- und Traumaambulanz Karlsruhe

 

QR-Code dieser Seite