BIOS schließt Kooperationsvertrag mit der Evangelischen Landeskirche Baden.

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Aktuelles

Dritter Teil der Aufsatz-Serie zum Präventiven Opferschutz soeben in der Zeitschrift Kriminalistik erschienen - Titel: Präventiver Opferschutz im Strafrecht verankert

Beigefügt finden Sie die aktuellen in der Zeitschrift Kriminalistik veröffentlichten Beiträge zum "Präventiven Opferschutz" zum Nachlesen oder als download mit Dank an den Verkag für die Genehmigung zur Veröffentlichung.

 

Hier Beitrag Teil 1 (RiOLG Klaus Böhm):

Kriminalistik Beitrag Böhm

Hier Beitrag Teil 2 (Dr. Heinz Scheurer, Dipl. Psych. PP).

Scheurer-Kriminalistik.2015

Hier Beitrag Teil 3 (Dr. Scheurer, Anna Beckers, bei Dipl. Psych.).

Scheurer-Beckers-Kriminalistik 2016

 

Hier Beitrag Teil 2 (Dipl. Psych. Dr. Heinz Scheurer) (folgt in Kürze)

 

 

 

Stellenausschreibung für Psychologischen Psychotherapeuten PIA (m/w)

Für unsere Ambulanzen in Baden-Württemberg (FAB) und Rheinland-Pfalz in Koblenz (PAKo) suchen wir dringende eine/einen/mehrere Psychologische Therapeuten (m/w). Gleiches gilt für für die Karlsruhe gelegene Opfer- und Traumaambulanz Karlsruhe/Baden (OTA). Informieren Sie sich fernmündlich unter 0721 470 43934 (herr Nirschl) oder senden Sie einfach Ihre Bewerbungsunterlagen an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .'; document.write(''); document.write(addy_text65041); document.write('<\/a>'); //-->\n Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Hier eine nähere Stellenbeschreibung:

 Stellenausschreibung

 

Presseerklärung: Ein Jahr Opfer- und Traumaambulanz Karlsruhe/Baden (OTA)

Pressemitteilung

19. November 2015

Ein Jahr Trauma-Ambulanz von BIOS-BW e.V.

Sechs Opfer von Gewalttaten melden sich monatlich / Stadt Karlsruhe gewährt finanzielle Unterstützung

Sechs Menschen melden sich pro Monat in der Opfer- und Traumaambulanz Karlsruhe/Baden (OTA), die Opfer einer Gewalttat wurden und Hilfe zur Bewältigung ihrer Ängste suchen. Am 25. November 2014 wurde die OTA in Karlsruhe offiziell gegründet, bis jetzt haben 72 Menschen Kontakt mit der Einrichtung in der Stephanienstraße aufgenommen und rasch einen Termin bekommen. Die Behandlungsinitiative Opferschutz (BIOS-BW) e.V. - Trägerverein der Ambulanz - zieht daher eine sehr positive Bilanz.

Mehr als die Hälfte waren Opfer einer Gewalttat. Unter dieser größten Gruppe waren beispielsweise Besucher eines Volksfestes, die auf dem Heimweg von Rockern zusammengeschlagen wurden, aber auch ein Geschäftsmann, der überfallen und beraubt wurde. Die materiellen und körperlichen Schäden sind dabei oft geringer als die psychischen Folgen.

36 Prozent meldeten sich nach sexuellen Gewalttaten oder wegen sexuellen Missbrauchs in der OTA.

Opfer von Gewalttaten erleben oft massive Ohnmachtsgefühle und trauen sich besonders bei Dunkelheit nicht mehr in die Öffentlichkeit. Bei Traumatisierungen ist eine rasche, verlässliche und strukturierte Kontaktaufnahme mit einem Ansprechpartner notwendig. Deshalb bietet die Opfer- und Traumaambulanz innerhalb kürzester Zeit ein Erstgespräch an und übernimmt im Rahmen der vorhandenen Kapazitäten auch die Behandlung. Es werden bis zu zehn Sitzungen angeboten. Wird eine längerfristige oder eine klinische Behandlung nötig, vermittelt die Ambulanz Betroffene weiter, so dass sie bei der Suche nach Hilfe nicht sich selbst überlassen bleiben. Weiter bietet die OTA rechtliche Beratung durch eine Opferanwältin an.

Auffällig ist, dass der Anteil der Männer deutlich gestiegen ist, die die OTA aufsuchen. Zwar wenden sich zu 75 Prozent Frauen an die Einrichtung, aber mit 25 Prozent hat sich der Anteil der Männer im Laufe des zurückliegenden Jahres mehr als verdoppelt. Bis März 2015 waren nur zehn Prozent der Hilfesuchenden männlichen Geschlechts. „Ich sehe das als positive Entwicklung“, sagt Marianne Mahr, Diplom-Psychologin und Therapeutin der OTA. „Es war lange tabuisiert, dass auch Männer nach einer Gewalttat unter Ängsten leiden.“

Vertreten sind Erwachsene aller Altersstufen. Das älteste Opfer, das sich im vergangenen Jahr bei der OTA meldete, war 66 Jahre alt. Marianne Mahr lobt die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Opferschutz der Polizei. „Das ist eine enge und gute Zusammenarbeit“, sagt Mahr. Aber nicht nur die Polizei, auch WEISSER RING e.V. und andere Karlsruher Beratungsstellen vermitteln den Kontakt zur OTA. Immerhin 15 Prozent meldeten sich auf eigene Initiative in der Ambulanz. 

BIOS-BW e.V. hatte auch schon in früheren Jahren traumatisierten Kriminalitätsopfern bei Bedarf psychologische Hilfe angeboten. Eine gezielte Vermittlung durch Polizei, Sozialbehörden und Ärzte erfolgte bis 2014 jedoch noch nicht. Zwischen 2010 und 2014 wandten sich im Durchschnitt 20 Personen pro Jahr an den Verein, im Vergleich zu jetzt eine sehr geringe Zahl.

Die Opfer- und Traumaambulanz wurde für den Stadt- und Landkreis Karlsruhe eingerichtet und steht unter der Schirmherrschaft der Stadt Karlsruhe (Bürgermeister Klaus Stapf)  und des Landkreises (Landrat Dr. Christoph Schnaudigel). Durch Beschluss des Gemeinderates der Stadt Karlsruhe erhielt die OTA für das Jahr 2015 einen Zuschuss von 25.000 Euro. Im kommenden Jahr soll die Arbeit noch einmal mit 15.000 Euro unterstützt werden. Für diese finanzielle Hilfe bedankt sich die Einrichtung ausdrücklich. Die Ambulanz ist auch mit dem Landkreis wegen einer finanziellen Unterstützung im Gespräch. Ansonsten werden die Kosten der Einrichtungen bislang weitgehend vom Trägerverein BIOS-BW e.V. getragen. Auch insoweit finden Gespräche mit den Krankenkassen über eine Unterstützung statt.

Die behandelnden Psychologinnen und Psychologen der Opfer- und Traumaambulanz Karlsruhe/Baden stehen in enger Zusammenarbeit mit der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin in Karlsruhe sowie dem SRH-Klinikum in Karlsbad-Langensteinbach.

Es gehört zum Konzept von BIOS-BW e.V., neben der Behandlung von Kriminalitätsopfern auch sogenannten Tatgeneigten eine Anlaufstelle in gesonderten Einrichtungen anzubieten. Ziel ist es dabei, Gewalt- und Sexualstraftaten zu verhindern. Denn wo kein Täter, da kein Opfer. Die Prävention durch psychologische Betreuung Tatgeneigter darf aber nicht in Konkurrenz zur notwendigen Hilfe für diejenigen stehen, die Opfer von Gewaltstraftaten wurden.

BIOS-BW e.V. finanziert sich durch Spenden und Sponsoring. Helfen Sie mit, anderen zu helfen!

BIOS-Spendenkonto:

Volksbank Pforzheim

IBAN DE83 6669 0000 0000 0054 70.

BIC VBPFDE66

 

Grußwort von MR Prof. Dr. Wulf vom Justizmisterium Baden-Württemberg zur 6. Tagung der Ambulanzen des Strafvollzuges

Beigefügt finden Sie das Grußwort von Prof. Dr. Wulf:

 

Grußwort MR Prof. Dr. Wulf - JUM BaWü

 

Da diesjährige  6. Treffen der Forensischen Nachsorgeambulanzen des Strafvollzuges fand dieses Jahr auf Einladung der FAB in Karlsruhe statt.

Vor dem Tagungstreffen, an welchem nur die von den Ambulanzen bennnten Vertreter teilnehmen konnten, wwurde dies Jahr die Präventionsprojekte „Prävention sexuellen Kindesmissbrauchs" aus Hamburg und „Keine Gewalt- und Sexualstraftat begehen“ von BIOS-BW e.V. vorgestellt.Hier finden Sie das Tagungsprogramm als pdf:

Tagungsprogramm

BIOS Opferschutz jetzt auch in Rheinland-Pfalz - Verein eröffnet Forensische Ambulanz in Koblenz

Nach Abschluss eines entsprechenden Vertrages mit dem Justizminsterium in Rheinland-Pfalz am 1.6.2015 hat der Verein in Koblenz

 

die Psychotherapeutische Ambulanz Koblenz (PAKO)

 

eröffnet, welche am 31.07.2015 ihre Arbeit aufgenommen hat und im Rahmen einer Pressekonferenz von Herrn Prof. Dr. Robbers am 27.08.2015 offziell der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

 

In der Anlage finden Sie die hierzu ergangene Presseerklärung des Justizmisteriums Rheinland-Pflalz sowie das Behandlungsangebot der neuen Einrichtung

 Hier die Pressmitteilung:

Pressemitteilung JUM RP - Eröffnung PAKO 27.08.2015

 

Hier das Behandlungsangebot mit Rufnummern zur Kontaktaufnahme:

Behandlungsangebot PAKO 31.07.2015

 

Hier der LINK zu einem SWR-Bericht über die Eröffnung:

 

http://swrmediathek.de/sendungverpasst.htm

 

Auch als Träger der Forensischen Ambulanz Baden (FAB) in Karlsruhe, welche ebenfalls durch das Justizminisisterium in Maiz aos offizielle Nachsorgeeinrichtung auch für das Land Rheinland-Pfalz anerkannt ist, dankt der Verein den PAJU´s in Trier und Ludwigshafen für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung beim Aufbau der neuen Einrichtung in Koblenz. Auch gilt dieser Dank den Justizbehörden in Koblenz und den Einrichtungen des Strafvollzuges und der Bewährungshilfe. Vorallem aber danken wir der Klinik Nette Gut in Andernach, an erster stelle Herrn Dr. Schumacher-Wandersleb, ohmne deren logistsiche Unterützung der Aufbaue der neuen Einrichtung nicht möglich gewesen wäre. Im Sinne des präventiven Opferschutzes hoffen wir auf eine weiter gute Zusammenarbeit und würden uns auch über eine finanzielle Förderung durch Justizbehörden und Sponsoren freuen, welche insbesodere zur Umsetzung und Einführung unseres Präventions-Behandlungsangebot für sog. Tatgeneigte "Keine Gewalt- und Sexualstrafat begehen" notwendig ist.

 

 

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BIOS-Jahresbericht 2014 erschienen

BIOS-Jahresbericht 2014 erschienen

 

Soeben ist der BIOS-Jahresbericht 2014 erschienen, welchen Sie  zum Lesen und zum download als pdf unter Jahresbericht 2014 finden 

 

Gerne übersenden wir Ihnen auch zur Auslage in Ihrer Behörde oder Einrichtung die Druckversion des Jahresberichts 2014. Bitte fordern sie diesen unter Mitteilung Ihrer Anschrift einfach unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an.

 

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