BIOS schließt Kooperationsvertrag mit der Evangelischen Landeskirche Baden.

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Bericht zum Fachvortrag von Dr. Wirtz im Prinz-Max-Palais in Karlsruhe zum Thema Traumafolgestörungen

Bericht

 

zum

 

BIOS-Fachvortrag von Dr. Wirtz

 

Diagnostik und Therapie von

Traumafolgestörungen –

Auf welchen Wegen können

Opfer von Gewalt Hilfe finden.

 

Wegen der großem Anzahl von Besuchern fand der Fachvortrag von Dr. Wirtz am 11.10.2013 im Prinz-Max-Palais in Karlsruhe statt, wofür sich BIOS bei Herrn Dr. Pretsch für die kurzfrsitige Überlassung der Räume sehr herzlich bedankt.

Hier finden Sie in Kürze den Vorbericht der Badischen-Neueste Nachrichten vom 10.10.2013 zum Fachvotrag

sowie den Power-Point als pdf. zum Nachlesen oder Download.

 

__________

Hier die Ausschreibung.

Bericht

 

Eine Gewalt- oder Sexualstraftat trifft das Opfer in seinem Innersten und kann zu schweren seelischen Verletzungen führen und dies oft ein Leben lang. Häufig sind die betroffenen Menschen zuerst ohnmächtig und orientierungslos. Umso wichtiger ist die Betreuung in den ersten Tagen nach der Tat, um die Unterstützung und Behandlung zu organisieren. Eine solche Erstversorgung ist bei Opfern von Gewalt- und Sexualstraftaten im Einzugsbereich der Behandlungsinitiative Opferschutz (BIOS-BW) e.V. nicht durch-gehend gewährleistet. Erfahrungsgemäß bestehen z.B. bis zur Durchführung einer sachgerechten psychotherapeutischen Intervention teilweise lange Wartezeiten.

 

Der Fachvortrag führt zunächst in die Diagnostik und die Behandlungsmöglichkeiten bei Traumafolgestörungen ein. Sodann zeigt er die Möglichkeiten auf, wie Opfer von Gewalt- und Sexualstraftaten neben der bestehenden psychotherapeutischen Versorgung vor allem in Karlsruhe, aber auch an anderen Orten im Lande kurzfristig Hilfe finden können, etwa über das Angebot zur Akutversorgung traumatisierter Opfer von Gewalt- und Sexualstraftaten der Behandlungsinitiative Opferschutz (BIOS-BW) e.V.

 

Referent:

Dr. Gustav Wirtz, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Leitender Oberarzt in der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie, SRH Klinikum Karlsbad-Langesteinbach.

 

Termin:

Freitag, den 11. Oktober 2013, 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr.

 

Ort:

Stephanienstraße 28 b, 76133 Karlsruhe (bei Wechsel des Veranstaltungsortes kann sich der Be-ginn des Vortrags um einige Minuten verzögern, hiervon erhalten Sie nach Anmeldung Nachricht).

 

Kosten:

Keine.

 

Organisatorisches:

Anmeldungen: Forensische Ambulanz Baden (FAB), Schlossplatz 23, 76133 Karlsruhe,

e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , Telefon 0721 470 43933.

 

Anmeldeschluss ist der 04. Oktober 2013.

Hier finden Sie das Merkblatt zur Akutversorgung von Opfern bei BIOS:

Merkblatt BIOS-Akutversorgung-Opfer

Wir feiern Geburtstag - Sechs Jahre FAB in Baden-Württemberg

Am 02. Juni 2008 wurde die Forenische Ambulanz Baden (FAB) mit einem Festakt im Amtsgericht Karlsruhe in Anweseheit des damaligen Justizministers, Prof. Dr. Goll, offiziell eröffnet. Seitdem ist die FAB stetig gewachsen und verfügt bei etwa 400 laufenden Behandlungen von abgeurteilten oder potentiellen Tätern neben ihrem Hauptsitz in Karlsruhe derzeit weitere Behandlungsstützpunkte in Offenburg, Mannheim, Freiburg, Baden-Baden, Pforzheim, Heilbronn und Heidelberg, Mosbach und Konstanz sind geplant.

Aus diesem Anlass möchten wir uns bei allen Unterstützern bedanken, insbesondere natürlich unserem Team an derzeit acht festangestellten und 33 freiberuflichen TherapeutenInnen und allen zehn MitarbeiternInnen in der FAB und BIOS Verwaltung, ohne welche diese Entwicklung nicht möglich gewesen wäre.

Tagung "Keine Gewalt- und Sexualstraftat begehen" in der Universität Heidelberg - Neu eingestellt: Grußwort der Bundesministers der Justiz Heiko Maas und erste Presseberichte

In jüngster Zeit sind in Deutschland zahlreiche Programme entstanden, in denen durch deliktorientierte Psychotherapie erreicht werden soll, dass Personen keine Gewalt- oder Sexualstraftat (mehr) begehen. Einige dieser Behandlungsprogramme wollen eingreifen, bevor die Täter überhaupt zu Tätern werden, andere setzen während des Ermittlungsverfahrens, aber noch vor dem Urteil ein. Die Tagung beleuchtet die Möglichkeiten und Grenzen, Vor- und Nachteile sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen solcher Programme. Ausführlich vorgestellt werden das Präventionsnetzwerk „Kein Täter werden“ sowie das Projekt „Keine Gewalt- und Sexualstraftaten begehen“ der Behandlungsinitiative Opferschutz (BIOS-BW) e.V. Das „Tatgeneigten“-Programm von BIOS wird durch die Universität Heidelberg evaluiert, erste Ergebnisse der durchgeführten Begleitforschung werden an der Tagung vorgestellt, für welche sich bislang über 200 Teilnehmer angemeldet haben-


Weitere Informationen zur Tagung finden Sie hier.

 

Anbei als pdf- Dokument eingestellt zunächst das Grußwort des Bundesministers der Justiz Heike Maas:

 

Grußwort des Bundesministerrs der Justiz Heike Mass

 

 sowie erste Presseberichte über die aus Sicht von BIOS sehr erfolgreiche Tagung:

http://www.t-online.de/regionales/id_71241674/tagung-in-heidelberg-potenzielle-gewalttaeter-brauchen-therapie.html

 

http://www.welt.de/regionales/baden-wuerttemberg/article132844113/Therapieprogramme-fuer-Gewalttaeter-fordern-gesicherte-Finanzierung.html

 

 

 

 

 

 

Noch zwei Pätze frei- Fortbildungcurriculum Psychotherapie mit Straftätern 2016 - Beginn 14.3.2106

Auch im Jahre 2016 bitten wir wieder zu ermäßigten Preisen unsere bewährte Fortbildungsveranstaltung Psychotherapie mit Straftätern in Karlsruhe an. Wegen der beschränkten Teilnaehmerzahl empfieht sich eine zeitnahe Anmeldung. Hier die Ausschreibung.

BIOS-Fortbildungscurriculum 2016

 

Auf vielfachen Wunsch hier noch eine Anmeldeformular (Anmeldung unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ).

Anmeldeformular-Curriculum.2016

 

Zum Nachlesen als pdf: BIOS-Jahresbericht 2015

Aufgrund einer technischen Störung kann der Jahresbericht 2015 nur als pdf zum download eingestellt werden. Sie können diesen jedoch als Datei mit Mail oder in gedruckter Form erhalten. Bitte senden Sie hierzu eine kurze Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (Frau Oppen). Sie erhalten den Bericht dann in Kürze.

 

Hier der Jahresbericht:

Jahresbericht2015

 

Jahresbericht-Bild

Acht Jahre präventiver Opferschutz in Baden-Württemberg - FAB feiert Geburtstag

Acht Jahre präventiver Opferschutz in Baden-Württemberg

Bei der Behandlungsinitiative Opferschutz (BIOS-BW) e.V., die mit der Forensischen Ambulanz Baden (FAB) am 02. Juni 2016 auf ein achtjähriges Bestehen zurückblickt, absolvieren aktuell 407 Tatgeneigte und Straftäter Therapien mit dem Ziel, Straftaten oder Rückfälle zu vermeiden. Die Nachfrage ist so groß, dass der gemeinnützige Verein inzwischen eine Warteliste einrichten musste. 27 Personen warten derzeit  auf einen Therapieplatz.

Die Personengruppen, die sich bei der FAB melden, beziehungsweise von Gerichten geschickt werden, sind unterschiedlich. Die größte Gruppe (157) stellen die zur Bewährung verurteilten Straftäter - gefolgt von 109 Strafgefangenen, die mit Endstrafe aus der Haft entlassen wurden. Sie stehen unter sogenannter Führungsaufsicht und haben zur Verhinderung eines Rückfalls eine Therapieauflage erhalten. Weitere elf Personen sind aus dem Maßregelvollzug entlassen worden.

Mit  81 Strafgefangenen arbeiten die psychologischen Therapeuten der FAB direkt im Justizvollzug. 49 Personen, das entspricht etwa 12 Prozent, sind sogenannte Tatgeneigte, also Personen ohne rechtskräftige Verurteilung. Sie befinden sich ganz überwiegend (90 Prozent) wegen Sexualstraftaten oder Beschaffung von Kinderpornografie in therapeutischer Behandlung.

Es war von Beginn an das Ziel von BIOS-BW e.V., durch gezielte therapeutische Arbeit mit Gewalt- und Sexualstraftätern beziehungsweise Tatgeneigten zum Opferschutz beizutragen. Der Verein setzt sich deshalb auch für eine möglichst frühe Begutachtung ein. Wenn Strafrichter schon bei Ersttätern Therapiemöglichkeiten prüfen und gegebenenfalls anordnen, kann das Rückfälle verhindern. Das ist nicht nur ein Beitrag zur Resozialisierung, sondern gleichzeitig aktiver Opferschutz. Allerdings wurden von den Justizbehörden in diesem Jahr erst 4 Gutachtenaufträge erteilt, so dass noch Potenzial zur Steigerung besteht. Hingegen nutzt der Strafvollzug weitaus häufiger die Möglichkeit der Klärung, ob durch eine Therapie im Wege der Nachsorge ein Rückfall verhindert werden kann. Bei der FAB werden aktuell 47 sog. reine Behandlungsgutachten erstellt.

Die Behandlungen werden derzeit an elf Standorten in Baden-Württemberg angeboten. Stützpunkte der FAB sind neben Karlsruhe inzwischen Mannheim, Heidelberg, Mosbach, Bruchsal, Offenburg, Freiburg, Lörrach, Villingen-Schwenningen, Pforzheim und Heilbronn.

Seit 2015 ist die FAB öffentlich anerkannte Nachsorgeorganisation des Landes Baden-Württemberg. Seit der Gründung im Jahr 2008 bis zum 31. Dezember 2015 wurden insgesamt 2095 Personen therapeutisch behandelt oder begutachtet. 

Daneben unterhält BIOS-BW e.V. getrennt von seinem übrigen Angebot die Opfer- und Traumaambulanz Karlsruhe/Baden. Dort haben sich in diesem Jahr bereits 37 Opfer von Gewalt- und Sexualstraften gemeldet.

Weitere Informationen, Zahlen und Dokumente können Sie dem soeben erschienenen BIOS-Jahresbericht 2015, welchen Sie unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (Frau Oppen) anfordern können.

 

Bitte helfen Sie mit. Wir finanzieren unsere Sozialprojekte durch Spenden und Zuweisungen von geldbußen durch die Justizbehörden.

Bankverbindung:

Volksbank Pforzheim IBAN DE83 6669 0000 0000 0054 70

BIC VBPFDE66

 

Willkommen bei BIOS-BW

BIOS-BW e.V.: Wir schützen Opfer und sind dabei "einen Schritt voraus"!
Es gilt: Wo kein Täter, da kein Opfer!

Wegsperren allein hilft nicht – die Behandlung von Straftätern ist präventiver Opferschutz!

ImageAllein durch eine immer schärfer werdende gerichtliche Haft- und Sanktions-Praxis kann ein ausreichender Schutz vor gefährlichen Gewalt- und Sexualstraftätern nicht erreicht werden. Vielmehr bedarf es weiterer Maßnahmen. Hierzu gehört vor allem die Behandlung der bei solchen Tätern zumeist vorliegenden Persönlichkeitsstörung, denn nach gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen kann durch eine erfolgreiche Behandlung das Risiko eines Rückfalls deutlich reduziert und bei einem noch nicht straffällig Gewordenen (sog. Tatgeneigter) die Begehung einer ersten Straftat verhindert werden.

Zu einer erfolgreichen Behandlung gehört auch eine frühzeitge Dignostik. Am 3. März 2009 haben wir deshalb dem Bundesministerium der Justiz das BIOS-Memorandum vorgelegt, in welchem wir nach Schweizer Vorbild eine im deutschem Recht bislang nur in Ausnahmefällen (§ 246a StPO) vorgesehene sachverständige Begutachtung gefährlicher Gewalt- und Sexualstraftäter schon in der gerichtlichen Hauptverhandlung zur Frage fordern, ob diese an einer pyschischen Störung leiden und welche Möglichkeiten der Behandlung bestehen. Diese Vorschläge hat die FDP-Bundestagsfraktion nach einer Anhörung von BIOS am 17. März 2010 im Reichtagsgebäude in Berlin nunmehr durch die Forderung nach der Einführung einer „Therapiepflicht für Sexualstraftäter" aufgenommen  und wurde von BIOS am 26. Oktober 2011 im Rahmen einer Sachverständigenanhörung zum STORMG vorgestellt
(mehr unter: Memorandum-Bundestagsdiskussion). 
Insoweit haben wir auch durch eine von uns beim Psychiatrischen Dienst des Kantons Zürich (PPD) in Auftrag gegebene Studie nachweisen können, dass durch solche therapeutischen Maßnahmen schon allein die ansonsten anfallenden Haftkosten um mehr als die Häflte gesenkt werden kann (mehr unter Rückfalluntersuchungen). Am 13. März 2013 hat der deutsche Bundestag sodann das StOMRG verabschiedet, in welchem entsprechend unseres Reformvorschlags nunmher jedenfalls eine Begutachtungspflicht vor allem bei Sexualstraften zum Nachteil von Minderjährigen vorgesehen ist (§ 246a Abs.2 StPO). Am 3. Mai 2013 hat der Bundesrat dem StORMG zugestimmt. Es ist am 30.06.2013 in Kraft getreten,
die Regelung zu § 246 Abs.2 StPO wurde zum 1.9.2013 wirksam und ist nunmehr Gesetz.
 

BIOS- Geschichte

Die Ergänzung der im Regelstrafvollzug bestehenden Angebote zur Behandlung gefährlicher Gewalt- und Sexualstraftäter war zunächst das zentrales Anliegen des im Jahre 2008 geründeten Vereins, welcher seit 2005 dieses Ziel schon als interdisziplinären Zusammenschluss von Richtern, Staatsanwälten, Vollzugsangehörigen, Psychiatern, Psychotherapeuten, Psychologen, Sozialarbeitern, Rechtsanwälten, Wissenschaftlern und Journalisten verfolgt hat.  Am 16.10.2008 wurde in den Räumen der Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe der Verein "Behandlungs-Initiative Opferschutz (BIOS-BW) e.V." gegründet, welcher seit 23.10.2008 in das Vereinsregister des Amtsgerichts Karlsruhe eingetragen und vom Finanzamt Karlsruhe als gemeinnützig anerkannt ist. Unser Vorbild ist insoweit die Schweiz. So verfügt die Haftanstalt Pöschwies im Kanton Zürich bei etwa 450 Inhaftierten über 19 Therapeuten. Neben einer frühzeitigen und sachkundigen Diagnostik schon in der gerichtlichen Hauptverhandlung hat vor allem diese intensive Betreuung dazu geführt, dass nach den aktuellen Zahlen der Forschung des PPD-Zürich (Stand Juli 2010) in Zürich die Rückfallqute auf derzeit 3% gesenkt werden konnte (mehr unter Rückfalluntersuchungen).
 

BIOS-Behandlungsprojekte in Baden-Württemberg

Auf Initiative der Behandlungs-Initiative Opferschutz hat der Landtag von Baden-Württemberg erstmals für die Jahre 2007/2008 gezielt Haushaltsmittel zur Behandlung gefährlicher Gewalt- und Sexualstraftäter zur Verfügung gestellt, durch welche durch die Universität Heidelberg wissenschaftlich beforschte Behandlunsgprogramme zur Behandlung von Gewalt-und Sexualstraftätern in mehreren Haftanstalten im Lande, in den Vollzugsanstalten Mannheim, Heimsheim und Heilbronn, und derzeit mehr als 70 einzeltherapeutische Maßnahmen in Haftanstalten in Baden-Württemberg (vgl. hierzu näher unter Modellversuche) durchgeführt werden.JVA-Heimsheim Die bislang zugewiesenen und vom "Fonds Psychotherapie und Bewährung" in Stuttgart verwalteten Geldmittel von derzeit jährlich € 135.000 reichen jedoch zur Deckung des erheblichen Therapiebedarfs nicht aus, weshalb eine Erhöhung notwendig ist. Wegen der Zweckbestimmung der Haushaltsmittel können auch nicht alle indizierten therapeutischen Maßnahmen innerhalb oder außerhalb des Strafvollzugs aus diesen Mitteln finanziert werden, wobei Lücken vor allem im Bereich der ambulanten Nachsorge und des rein präventiven Opferschutzes bestehen und diese - soweit möglich - aus Vereinsmitteln der Behandlungsinitiative Opferschutz (BIOS-BW) e.V. geschlossen werden. Die am 21.4.2010 in Betrieb genommene vierte BIOS-Behandlungsabteilung für Gewaltstraftäter in der JVA Bruchsal, welche weitgehend aus aus BIOS-Vereinsmitteln finanziert wurde, kann derzeit nicht durchgeführt werden, weil die JVA Bruchsal dafür keine Räumlichkeiten mehr zur Verfügung stellen kann. Am 1. September 2011 hat jedoch nunmehr in der JVA Adelsheim das 5. BIOS-Behandlungsprojekt für junge Straftäter und am 1.12.2011 das 6. BIOS-Behandlungsprojekt für suchtkranke Gewaltstraftäter in der JVA Offenburg ihre Arbeit aufgenommen. Beide letztgenannten  Projekte werden von der Manfred Lautenschläger Stiftung in Wiesloch über BIOS-BW e.V. weitgehend finanziert. Wir danken der Manfred Lautenschläger Stiftung in Wiesloch für ihre finanzielle Unterstützung, ohne welche die Projekte nicht durchführbar wären (mehr hierzu finden Sie unter Behandlungsabteilungen).
 

Forensische Ambulanz Baden (FAB)

Zur weiteren tatsächlichen Umsetzung des Opferschutzes in Baden-Württemberg unterhalten wir  darüber hinaus die Forensische Ambulanz Baden – FAB , welche am 2.6.2008 ihren Arbeitsbetrieb aufgenommen und am 11.11.2008 in Anwesenheit des Justizministers von Baden-Württemberg, Prof. Dr. Ulrich Goll, offiziell eingeweiht wurde.

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 Dr. Heinz Scheurer ist Dipl. Psychloge & Leiter der
„Forensischen Ambulanz Baden - FAB"
Foto: Deck (dpa)

Dort und an mehreren Behandlungsstützpunkten im Lande, vor allem in Mannheim, Offenburg, Freiburg, Heidelberg, Pforzheim, Bruchsal, Mosbach, Heilbronn und Villingen-Schwenningen führen seither die Ärzte und Therapeuten der FAB rückfallreduzierende psychotherapeutische Behandlungsmaßnahmen bei abgeurteilten Straftätern- Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Homepage der FAB unter
www.fab-ka.de  

 

Psychotherapeutische Ambulanz Koblenz (PAKo)

Aufgrund eines Vertrages mit mit dem Ministerium für Justiz und Verbraucherschutz in Rheinland-Pflalz hat der Verein am 30. Juli 2015 in Koblenz die Pschothrapeutsiche Ambulanz Koblenz (PAKo) eröffnet und bietet seither auch in Rheinland-Pfalz opferschützende Behandlungsangebote für abgeurteilte Straftäter sowie reine Tatgeneigte an (Kontakt: 0171 510 71 71).                 

BIOS-Präventionsprogramm
"Keine Gewalt oder Sexualstraftat begehen"

Seit 1.7.2010 können bei BIOS auch solche Personen psychotherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen, die ohne Behandlung Gefahr laufen, erstmals ein Gewalt- oder Sexualdelikt zu begehen. Das bundesweit einmalige Präventionsprogramm wird seit 1.1.2013 durch die Universtät Hedielberg evaluiert und wissenschaftlich beforscht. Unserere Therapeuten sind  montags bis freitags von 9.00 Uhr - 17.00 Uhr über unter der Rufnummer 0721 470 43 933 erreicbar.
 

Opfer- und Traumaambulanz Karlsruhe/Baden (OTA)

Seit 1.1.2010 bieten wir vor allem in Karlsruhe auch eine Akutversorgung traumatisierter Opfer von Gewalt- und Sexualstraftaten an, welche nunmehr in Kooperation mit zwei Fachkliniken und Stadt und Landkreis Karlsruhe unter Schirherschaft von der Stadt Karlsruhe (Bürgermeister Klaus Stapf) und des Landratsamtes Karlsaruhe (Landrat Dr. Christoph Schaudigel) zur Opfer und Traumaambulanz Karlsruhe/Baden ausgebaut wurde.
In diesem Rahmen bietet der Verein auch eine Rechtsberatung durch eine Fachanwältin an.

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Auf dem abgebildeten Bild sehen Sie die Vereinsräume von BIOS-BW e.V. in Karlsruhe.

Die Anschrift der nicht in diesen Räumen befindlichen
Forensischen Ambulanz Baden (FAB) lautet:
Schlossplatz 23 
76131 Karlsruhe
Mehr hierzu finden Sie unter: 
www.fab-ka.de 
 

Damit BIOS diese vielfältigen therapeutischen Maßnahmen weiter durchführen kann, benötigen wir auch Ihre finanzielle Unterstützung durch Spenden, Sponsoring oder durch Zuweisung von Geldbußen durch Gerichte und Staatsanwaltschaften. Aus diesem Grund haben wir auch am 31. Juli 2011 einen ausdrücklichen Antrag beim Justizministerium Baden-Württemberg auf Gewährung der Ambulanz schon bei ihrer Eröffnung am 11.11.2008 zugesagten Födermittel gestellt. 

Für das Jahr 2013 wurde uns diese Fördung nun erstmals bewilligt zur organisatorschen Unterhaltung der FAB.

Wir danken dem Justizministerium Baden-Württemberg fürr seine Unterstützung des präventiven Opferschutzes im Lande.

 

Bitte helfen Sie auch mit durch Spenden von Bürgern,
Sponsoring und Geldbußenzuweisungen durch Gerichte und Staatsanwaltschaften.
Spendenbescheinigung wird erteilt.

 Unsere Bankverbindung:

Volksbank Pforzheim
IBAN:  DE83 6669 0000 0054 70
BIC: VBPFDE 66

 


Aktuelle Film- und Radiobeiträge

Im Folgenden finden Sie eine Auswahl an Fernseh- und Radiobeiträgen zu verschiedenen Themen:

- ARD - Fernsehen - Doku „ Wieder draußen..." am 10.09.2014 um 21.45 Uhr.
Die DOKU ist derzeit noch in der ARD-Mediathek eingestellt und kann über folgenden LINK aufgerufen werden:
wieder-drausen


Sexuelle Gewalt - Was hilft Tätern und Opfern? auf BWFamily (Regionalfernsehen Baden-Württemberg)

http://www.bwfamily.tv/programm/beitrag.php?id=38659

 

Beitrag zur Behandlngsinitiative Opferschutz (BIOS-BW) e.V. im SWR


 

Radiobeitrag zur Einweihung der BIOS-Behandlungsabteilungen in den JVA´s Offenburg/Adelsheim im SWR


 

45 Minuten - Das missbrauchte Kind am 19. April 2011 auf NDR

45min-das-missbrauchte-kind
 

 Radiobeitrag zum Thema Hilfe für Tatgeneigte in der Forensischen Ambulanz Karlsruhe (FAB) auf SWR 1


 

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